Dieter Dänzer trifft Armin Gronewold
Shownotes
🎙️ In diesem #TreckerTalkPersonalityTalk sprechen wir mit Armin Gronewold nicht einfach nur über seinen Lebenslauf und seine Funktionen, sondern vor allem über Haltung, Erfahrung und die Frage, wie aus technischem Verständnis unternehmerische Wirksamkeit / Erfolg entsteht.
🎯 In der Vita des Wirtschaftsingenieurs Schwerpunkt Maschinenbau finden sich beispielsweise besonders spannende Stationen wie die des persönlichen Referenten von Helmut Claas oder die über 4 Jahre als Vehicle System Engineer im Traktor-Entwicklungscentrum im französischen Vélizy während seiner rund 10 Jahre bei Claas. Von April 2015 an agierte Armin dann in diversen Führungsfunktionen beim weltweit größten Entwicklungs-Dienstleister AVL am Standort Neuss.
📌 Sein beruflicher Weg führte ihn dabei immer wieder hinter das sichtbare Produkt: zur eigentlichen Kundenanforderung, zu den Zusammenhängen zwischen Technik, Markt und Organisation und zu der Frage, wie unterschiedliche Kompetenzen zu einer funktionierenden und wirtschaftlich tragfähigen Gesamtlösung zusammengebracht werden.
📌 Beim Thema Führung geht es um mehr als formale Verantwortung: Wie entwickelt man Menschen so, dass sie selbst Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen? Wie werden aus „Gezogenen“ zunehmend „Ziehende“? Und was braucht eine Organisation, damit nicht einzelne Personen alles tragen müssen, sondern Menschen Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und gemeinsam Wirkung entfalten?
👉 Einige dieser Fragen werden im #TreckerTalkPodcast vertieft, andere bewusst nur angerissen – und bieten interessante Anknüpfungspunkte über die Folge hinaus. Was beispielsweise zeichnet Menschen aus, die nicht nur Verantwortung tragen, sondern Organisationen, Teams und Geschäft wirklich weiterentwickeln?
🎙️ Ein Talk über Technik und Geschäft, Menschen und Organisation – und über einen Macher, der dies alles miteinander verbindet. Ein ausgesprochen spannender Talk über den Blick hinter die eigentliche Kundenanfrage, über die Fähigkeit, aus vorhandenen Kompetenzen eine maßgeschneiderte Gesamtlösung zu entwickeln und dabei Produkt, Schnittstellen und Geschäftsmodell als System zu verstehen.
➡️ Wer einzelne dieser Themen vertiefen oder sich mit Armin Gronewold persönlich dazu austauschen möchte, ist herzlich eingeladen, mit uns vom New Ideas Think Tank Kontakt aufzunehmen:
Kontakt@newideasthinktank.de
Ilja Führer 0172-51 35 459 und
Dieter Dänzer 0162- 29 79 233.
Gerne stellen wir den persönlichen Austausch her. Gerade bei technischer Geschäftsentwicklung, Systemlösungen sowie Führung und Organisationsentwicklung lohnt sich das Gespräch.
Wer einzelne dieser Themen vertiefen oder sich mit Armin Gronewold persönlich dazu austauschen möchte, kann sich gerne an uns vom New Ideas Think Tank wenden. Wir stellen den persönlichen Kontakt gerne her.
Transkript anzeigen
00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zum Trecker Talk Podcast des New Ideas
00:00:10: Think
00:00:10: Tank, einem auf die Landtechnik ja generell die Off-Highway Branche spezialisierten Beratungsunternehmen.
00:00:17: Dieser
00:00:17: Podcast ist für alle Landtechniken Professionals und Begeisterte, die wissen wollen wie die Branche tickt!
00:00:24: Hier fahren sie einzigartige Hintergrundinformation aus erster Hand von den entscheidenden Köpfen der nationalen und internationalen Landtechnikersteller und Händler.
00:00:33: Dadurch bekommen Sie mehr Sicherheit in ihren Entscheidungen
00:00:36: wie sie auf die Überholspur
00:00:37: in eine erfolgreiche Zukunft bringt.
00:00:40: Und damit viel Spaß mit der heutigen Folge!
00:01:07: Stationen, wir gehen da später noch einmal im Detail genauer drauf ein.
00:01:12: Aber so ist Stationen wie Glas und der Ingenieurdienstleister AVL zu finden.
00:01:20: Wir haben gerade Stichwort Glas.
00:01:22: vor wenigen Wochen, hat ja der Hemm-Glas hätte er seinen hundertsten Geburtstag gefeiert Und Armin war mal zeitweise auch sein persönlicher Referent.
00:01:33: Da gehen wir dann im Talk sicherlich noch mehr genau darauf ein, was du da alles erleben durftest mit so einer Persönlichkeit.
00:01:47: Armin erst einmal ein herzliches Grüß Gott hier bei uns!
00:01:51: Hallo Armin!
00:01:52: Vielen
00:01:52: Dank dass ich da sein darf und ja ich freue mich.
00:01:56: Genau.
00:01:57: Etwas zur Personality-Story vom New Ideasink Tank.
00:02:03: Im Prinzip seit Gründung des New Ideosink Tank im Jahr zwei Tausend Neunzig hat sich ja unser Aufgabenfeld kontinuierlich weiterentwickelt.
00:02:13: Immer häufiger wurden wir von Kunden gebeten, sie auch bei der Suche und Gewinnung besondere Persönlichkeiten oder sagen wir Persönlichkeit für Schlüsselposition zu unterstützen.
00:02:25: Damit begann für uns eigentlich eine ganz intensive Lernkurve.
00:02:29: Zunächst haben wir das gemeinsam mit spezialisierten Partnern gemacht, aber später mit der Erkenntnis dass diese klassischen Wege und Prozesse im Executive Search nicht immer zu den Ergebnisse geführt haben die wir und vor allem unsere Kunden erwartet hatten.
00:02:46: also haben wir begonnen einen eigenen Ansatz zu entwickeln ein ansatz der Nicht nur Lebenslauf Funktion oder Positionsbeschreibung in den Mittelpunkt stellt, sondern vor allem den Menschen seine Erfahrung seiner Haltung und seine Persönlichkeit.
00:03:02: Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten sprechen sie Dieter oder mich sehr gerne an.
00:03:08: und genau hier setzt unser Trecker Talk Personality Talk an.
00:03:14: Wir stellen Persönlichkeiten aus dem auf Highway Segment Non-Road Mobility Vehicle Area vor die sich mit einer beruflichen Neuausrichtung beschäftigen und bereit sind, ihre Geschichte ihrer Erfahrung und ihre Vorstellungen für die Zukunft zu teilen.
00:03:32: Denn ein Lebenslauf oder ein klassisches Anschreiben kann Qualifikation beschreiben, aber nur selten vermitteln wer einen Mensch wirklich ist.
00:03:41: Und auch ein formalisiertes Vorstellungsgespräch wird gerade erfahren in Persönlichkeiten und ihrem tatsächlichen Potenzial nicht immer gerecht.
00:03:50: im Trecker Talk möchten wir deshalb etwas anderes ermöglichen unseren Zuhörern und zuhören einen authentischen Eindruck über die natürliche Tonspur.
00:03:59: Wer ist die Persönlichkeit hinter den Stationen eines Lebenslaufs?
00:04:02: Was treibt sie an, welche Erfahrungen bringen Sie mit und wo möchte sie sich entwickeln?
00:04:07: denn nichts ist so beständig wie der Veränderung.
00:04:10: das erleben wir jeden Tag im Moment in der Branche.
00:04:14: Da gehen große Unternehmen, da gehen großartige Persönlichkeiten... Es ist schon eine turbulente Zeit und manchmal beginnt eine neue Verbindung damit dass man einem Menschen einfach einmal zuhört.
00:04:27: Sollten sie die heute vorgestellte Persönlichkeit, Dieter hat es schon verweggenommen, Armin Grunewald Ihr Interesse geweckt haben und sie mehr erfahren wollen, dann sprechen Sie gerne Dieter und mich oder wenn gewünscht auch unseren Gesprächspartner direkt an.
00:04:43: Und damit kommen wir zu unserem heutigen Trecker Talk und vor allem zur Persönlichkeit die dahinter steht.
00:04:50: Ja herzlich willkommen Armin!
00:04:53: Denn lass uns mal einsteigen.
00:04:54: ich würde sagen Dieter schurzfrei er hat eine Frage.
00:05:01: was zwar nicht in Deiner Witter drinsteht, aber was wir natürlich im Vorgespräch ... Du bist wirklich jemand mit den Stationen.
00:05:09: Aber du kommst wirklich steil gehocht!
00:05:11: Du kommst aus dem Landwirtschaftlichen Betrieb.
00:05:12: Im Zwarsten Seele ja?
00:05:15: Ja, ich hab da tatsächlich ... Du hast uns erzählt, du hast deine zwei Brüder die älteren Brüdern, die das jetzt tatsächlich daheim machen und du bist so der sogenannte weichende Erbe.
00:05:25: Das ist ein schöner Heiß bei uns in der Landwirtschaft Dauer.
00:05:28: Erzähl mal, Zu dem Betrieb, wo ist er?
00:05:32: Wo bist du daheim?
00:05:34: und du bist auch da noch regelmäßiger dort.
00:05:36: Ja also ich bin in Ostriesland groß geworden in einem Ort Holtrop und ich hab zwei älter Brüder und wir haben auf unserem Milchwiebbetrieb eigentlich auch Kindesbein an das realen Landleben mitbekommen und waren eigentlich alle immer Feuer
00:05:54: und Flamme.
00:05:56: Und für mich war es ja klar, dass ich jetzt mit zwei Eltern und Brüdern also auch langfristig nicht den Hof übernehme.
00:06:03: Und wie das so ist in geschütztelichen Beziehungen jeder sucht er so sein Feld Und ich war immer fasziniert von der Technik, also nicht nur die großen Traktoren und Main-Rechers.
00:06:13: Du
00:06:14: hast uns gestern erzählt, du hast selber einen eigenen zwölf Ton in Mobilbacke gegeben?
00:06:18: Ja
00:06:18: genau!
00:06:19: War
00:06:19: das in der Zeit schon
00:06:20: so
00:06:20: wie an einem Studium dann?
00:06:22: Das fing ja früher schon an dass sich kleine Sachen repariert haben was man so macht und das war ja noch eine Zeit wo man eben auch viel machen konnte bei Nachbarn.
00:06:34: und dann ging es so weiter Und ich habe dann bei den Silo-Fahren immer ganz fieberich gewartet, dass ich mitfahren durfte und das war nicht ganz toll.
00:06:44: Und hab mir dann selber diesen Wunsch erfüllt.
00:06:46: Es gab also einen Lohnunternehmer da der auch bei uns gefahren ist.
00:06:52: Da bin ich dann auch eingestiegen, hab dann gefahren und viel aber auch in der Werkstatt repariert.
00:06:59: Das war so ein Lohunternehmer von Alpschroten Korn.
00:07:03: Bist du
00:07:03: kein gelernter Mechaniker?
00:07:05: Nein, nein.
00:07:05: Aber ich würde sagen dass ich gerade bei diesem Lunternehmer sehr viel gelernt habe was man in den klassischen Ausbildungen eigentlich macht.
00:07:15: der ist nach dem Kriege hat er also ganz klein angefangen und der hat aus Dingen funktionierende Sachen gemacht.
00:07:25: Wir haben dann auch die Maschinen ganz auseinander genommen.
00:07:27: Funktionalität
00:07:28: hergestellt?
00:07:28: Ich habe eigentlich
00:07:29: von der Zeit, die ich da gearbeitet hat viel mehr in der Werkstatt verbracht als das Schluss endlich auf dem Feld was ja eigentlich das zwar was alle machen wollten und wir haben da Silo gefahren, gebaggert, Mist gefahren Und das war eine ganz tolle Zeit und ich hab dann nebenbei dann immer auch Schüler Abitur und so weiter.
00:07:47: und diesen Bagga den habe ich mit siebzen, glaube ich gekauft Der war nicht heil, der war kaputt.
00:07:54: Und ich weiß noch, wie ich den dann geholt habe im Tieflader und da bin ich ganz stolz auf ihn runtergefahren.
00:07:58: Dann hab' ich den also komplett auseinander genommen und lackiert.
00:08:03: Und der ursprüngliche Eigentümer hat dem Bagger, der stand dann da irgendwann mal und hat ihn gar nicht wieder erkannt.
00:08:08: Den hatte ich tatsächlich bis vor zehn Jahren, hab' Ich den dann verkauft, der liegt dann aufm Hof weiter Und in der Zeit so als Schüler und später auch Student bin ich damit auch unterwegs gewesen, ob dann sozusagen als Lohnunternehmer ein bisschen gemacht.
00:08:23: Du hast gerade die Stichwortstudentin ja schon gesagt... Was hast du nicht studiert?
00:08:28: Also ich bin nach dem Abitur bei der Bundeswehr.
00:08:33: eigentlich wollte ich nie studieren also ich war ja ein Mann der Tat Und eigentlich wollte ich Lohnunternehmer werden, aber ich habe mir dann überlegt Mensch was ist die Perspektive und wie weit geht das?
00:08:47: Ich hatte er selber keine Basis.
00:08:49: Also kein Lohn-Unternehmers übernehmen kann oder so... ...und dann überlege Mensch eigentlich musst du tiefer verstehen wie das Ganze zusammenhängt.. ..und wenn Du das machst, dann machst Du es richtig!
00:09:02: habe ich auch bewusst entschieden das in der Branche zu machen, also dort wird es das Ingenieurwesen Maschinenbau gemacht.
00:09:08: Das ist damals so ein simultanischer Gang, Maschinenbau BWL Und wollte also wirklich das, was ich in der Praxis gemacht habe auch nochmal auf ein akademisches Level leben.
00:09:19: Also
00:09:19: du wolltest wissen wann die Maschine wirklich gut ist aus deinen eigenen Erfahrungen und des Reparierens zusammenhängt
00:09:25: und dass man eben mehr weiß als jemanden, der nur damit arbeitet?
00:09:29: Ja es finde ich
00:09:29: gut!
00:09:30: Man hat sich ja oft gefragt wieso man den Konzultor oder so gemacht... Das hab' ich erst viel später verstanden warum bestimmte Dinge die man als Anwender früher eher als Fehlkonstruktion interpretiert hat.
00:09:42: Warum die so Sinn und warum das auch Sinn macht?
00:09:45: Und diese Sachen, die fand ich noch spannend.
00:09:48: Ich bin dann in Braunstein erstmal ganz allgemein angefangen.
00:09:51: In Braunstein gibt es ja ein Institut.
00:09:53: Damals war das Institut für Landmaschinen und Frühentraining bei Professor Harms und habe dann sozusagen back to the roots in die Landtechnik weil das einfach auch meine Welt war Und so hat sich das ganz gut ergänzt.
00:10:11: Und in der Endphase habe ich dann auch bei verschiedenen Firmen einen Praktiker an die Blumearbeit gemacht.
00:10:36: Weißt du den Titel von deiner Demblumearbeit doch?
00:10:39: Ja, das ging um rotierende Schneidwerksmesser bei einem Ladewagen.
00:10:44: Das habe ich bei KRONE gemacht und das war damals eine Idee, die der Dr.
00:10:49: Horstmann hatte und dafür suchten die eben jemanden, der sich das genauer anschaut.
00:10:54: Und das dritte darum, wie man solche Scheiben dimensioniert und mit Zacken versieht.
00:10:58: Wie man das in den Winkel bringt, dass er schneidet.
00:11:01: Die Idee war halt, dass es langsam mit rotiert und dann mit Wettsteinen kontinuierlich schleift.
00:11:06: Aber das ist nicht umgesetzt worden?
00:11:08: Ja was ich weiß, ist da später auch mal ein Prototyp gebaut wurde.
00:11:11: Das war ja schon nach meiner Zeit.
00:11:13: aber was da im Einzelnen passiert ist, das weiß ich nicht.
00:11:17: Es sind Teile davon dann auch in die selbst schärfenden Geschichten weitergegangen.
00:11:22: also...
00:11:23: Das ist schon sehr interessant.
00:11:24: Du warst noch
00:11:26: Krone?
00:11:26: Ich war aber Amazon, hab da eine Praktikung gemacht und ich habe einen meiner Studienarbeiten bei einem Doktoranden gemacht der bei VW angestellt war.
00:11:34: also ich habe auch bewusst mal im Automobilsektor versucht zu schauen und dann aber festgestellt dass mein Herz einfach in dieser Applikation Landtechnik und Technik
00:11:48: Offroad.
00:11:51: Da war der SIR-Zweider-Einstieg bei Gast, war der unmittelbar nach dem Studium?
00:11:55: Ja ich habe mich so während deiner Zeit in der Endphase der Diplomarbeit hat mein Diploma-Arbeitsvater gesagt Mensch klar sucht Training ist da musst du dich
00:12:05: bewerten.
00:12:07: Das ist jetzt einfach bezuglarst.
00:12:09: Lassen
00:12:10: Sie mich noch eine Frage vorstellen, das ist ja so super interessant.
00:12:14: Ich sage mal aus deinem unmittelbaren Anwendergefühl du hast einen eigenen Bagger gehabt und zu Hause auf dem Betrieb gearbeitet im Lohnunternehmen.
00:12:22: Wenn du das heute nochmal spügelst in deiner heutiger Arbeit was ist davon geblieben?
00:12:27: oder wenn man das vielleicht in einem Satz fassen kann?
00:12:31: Ja, ich spüre das Feeling was man mit einer Maschine hat.
00:12:34: Also wenn ich heute in Konstruzionsgesprächen...
00:12:37: Oder wie sie aufwählen
00:12:38: muss?
00:12:40: Dann habe ich ihnen den Gefühl dafür, wenn ich einen Hebel sehe oder wenn ich irgendeine Ergonomie sehe oder ich seh eine Kabine, wir haben ja auch
00:12:49: später so etwas.
00:12:49: Das hieß dir aus dem Auge eines Praktikers!
00:12:54: habe ich eigentlich immer ein Gefühl dafür funktioniert oder nicht.
00:12:57: und das kann ich ja auch den Leuten weitergeben, die dieses Gefühl so nicht von Anfang an mitbekommen
00:13:03: machen.
00:13:03: Ich glaube es ist
00:13:04: schwer zu lernen.
00:13:06: Ja, ich glaube es sind unschätzbarer Vorteil wenn man dieses Anwendergefühl so von der Pieke auf hatte selber geschraubt hat.
00:13:14: Und dann ...
00:13:16: Maschinenwahl.
00:13:17: Aber wir haben beide tatsächlich auch nicht Mechaniker ausgebildet?
00:13:19: Ja, genau!
00:13:21: Er ist Mechatroniker und ich bin schon ein Mechaniker.
00:13:23: Bei mir gar noch
00:13:23: kein Mechatronicer.
00:13:26: Ich war richtig schlau, aber du hast Schmermaxe... Also wenn du einmal diese ganzen Themen, die begleiten dich dein gesamtes Berufsleben, du weißt sofort, wenn du in irgendwas hingehst, das funktioniert
00:13:38: oder nicht?
00:13:39: Das
00:13:39: funktioniert und das funktioniert auch nicht.
00:13:40: Es ist praktikabel und es ist nicht.
00:13:43: Also wir alle dreiz hier, die gleiche und
00:13:46: das
00:13:46: ist
00:13:48: etwas was man.
00:13:49: es gibt ja sehr viele sehr gute Landtechnik Konstrukteure und Systementwickler die nicht jetzt aus dem Hof umfeld kommen und die da sehr fern sind.
00:13:59: Und was die mir spiegeln ist dass sie sehr lange gebraucht haben und das was man sozusagen mit der Muttermilch auf einem Hof eingetäufelt bekommt dass sie das auch mit adaptieren und man hat einen unglaublich bereiten Erfahrungsschatz einfach schon mit im Gepäck, den man sich, wenn man das so nicht hatte sehr mühsam anarbeiten muss.
00:14:21: Wenn man ihn überhaupt entwickeln kann... Genau, genau!
00:14:25: Und zwar
00:14:27: ist er gar nicht so einfach.
00:14:28: ich weiß also ich habe das von einer anderen Seite schon gehört Also versuchen ja immer wahnsinnig viele Leute es bewerben sicher um diese Trinne bei Klaus.
00:14:40: Also, ich habe mich da beworben.
00:14:41: Jetzt hatte ich ja von meinem Profil her gute Voraussetzungen.
00:14:44: Ich war vom Hof und hatte ein relativ gutes Diplom.
00:14:47: Es sind
00:14:49: glaube ich mehrere hundert die sich da überbewerben
00:14:52: haben?
00:14:52: Da waren
00:14:53: tausend von
00:14:54: über tausenden Bewerbern geredet.
00:14:56: Damals war das noch ein konzernweites internationales Trainingprogramm.
00:15:01: Und da haben sich unglaublich viele Leute beworgen.
00:15:03: Das ging dann über einen Assessment Center.
00:15:06: Das gingen drei oder vier Tage... Das war damals zu meinem Leidwesen, genau in der Endphase meiner Diplomarbeitserstellung.
00:15:13: Das hat mich also unglaublich viel Kraft gekostet, mich da auszuklimpen und ich habe während dieses Assessments die ganze Zeit meine Arbeit im Kopf gehabt.
00:15:21: Und vielleicht war das auch die Art von Spontanität, die mich dann da auch sichtbar gemacht hat.
00:15:29: Und ich hatte halt das große Glück, dass man dann am Ende dieses Assessments hat an den Leuten direkt gesagt ob man genommen wird oder nicht.
00:15:40: So kam ich dann sozusagen in die Endphase meiner Diploma-Watt zurück mit der Zusage von Klaas, dass sie mich nehmen will und das
00:15:49: war natürlich
00:15:50: für mich ein Lottogewin.
00:15:53: Dann habe ich im Mai meine Diplomowatt gemacht.
00:15:58: Was hast du konkret gemacht bei Glas?
00:16:02: Ich
00:16:02: war beim Einstieg.
00:16:03: Das ging dann schon vor dem eigentlichen Stadttermin im September und ich in den Sommer ein paar Monate noch freigemacht, ging das los in der strategischen Produktionsplanung.
00:16:16: Da hatte mich der damalige Leiter, Dr.
00:16:20: Leinhäuser hat mich schon vorfällt und hat mich aus dieser Liste der Trainings herausgeholt und hat sich gefragt ob ich das machen möchte.
00:16:30: Ich war dann auch vor meinem Einstieg schon mal in Nasewinkel und so bin ich da sozusagen reingesaubt worden.
00:16:38: Mein erster Tag war tatsächlich ein Projekt-Kickoff mit Tammtamm und Feiern bis in die Nacht für ein großes Inbound Logistikprojekt.
00:16:47: Das war ein sehr erfolgreiches Projekt, und ich muss sagen dieser erste Eindruck jetzt nicht diese Feier am Anfang aber auch diese erste Station da in diesem Bereich War extrem interessant, weil man da so die Mechanik wie organisiert mal ein Projekt.
00:17:04: Wie legt man das an?
00:17:06: Worauf kommt es an?
00:17:07: Wie wird's aufgesetzt?
00:17:10: Und wie kann man so was machen?
00:17:13: Und ich hatte damals dann mit relativ vielen auch schon Abteilungsleitern zu tun, die damals bei Klass zu tun hatten und bin damit also relativ schnell in Bekanntschaft und Kontakt mit vielen Leuten in der Produktion im Einkauf usw.
00:17:31: bekommen.
00:17:33: Du mehr den Zuhörer zum A. Würdest du das Trainé-Programm empfehlen?
00:17:38: Das ist der erste Teil der Frage und der zweite ist, wie viele Stationen macht man dann im Normalfall.
00:17:44: Und was hast Du gemacht?
00:17:45: Wie viel?
00:17:46: Ist es ein Zeitraum von zwei oder drei Jahren?
00:17:47: oder wie lange geht das Programm?
00:17:50: Soweit ich weiß, ist das Trainingprogramm heute bei Klaas etwas anders strukturiert.
00:17:56: nicht mehr ein großes Trainingprogramm, sondern das wird so ein bisschen kategorisiert in der Entwicklung und Vertrieb usw.
00:18:03: Damals war es so dass es wirklich die Möglichkeit war in allen Bereichen auch eine Station zu machen.
00:18:10: Das Ziel war, dass man so ein zwei Jahre das Ganze macht Und man sich dann bei der passenden Gelegenheit dann auch in einem der Bereiche für die man dann Interesse hat oder wo's gerade passt dann noch einsteigt.
00:18:23: Bei mir ging das relativ schnell.
00:18:26: Ich bin dann nach einem, ich glaube noch einen guten halben Jahr in diesem inwandlose Projekt, bin ich dann in einen neu geschaffenen Stabsbereich bekommen.
00:18:36: Der nannte sich dort Corporate R&D und das war zu der Zeit wo Klas eine eher dezentrale Entwicklungsorganisation hatte und man hatte parallel schon angefangen über Technologie Teams und Lead Ingenieure die Gesellschaftsübergreifend.
00:18:55: Gabas?
00:18:56: Gabas war Ressortchef und der Bereich, wo er von Dr.
00:19:00: Adam damals ins Leben gerufen hat, der war ja in Hase Winkel für die Systemtechnik zuständig ist dann sozusagen parallel in diesem Thema damit aufgegangen und ich war sein erster Mitarbeiter da im Team Stark.
00:19:13: Und wir haben uns dann in der Zeit
00:19:17: um
00:19:17: die Ausrollung der Entwicklungsprozesse gekümmert, die im Ursprung im Stammbärkenhase Winkel mal gemacht wurden und auf Basis dieser ersten Sachen ist das dann ausgerollt worden weiterentwickelt worden für die sparten Futterernte in Bad Saugau ein Metz für die Pressen und für den Bereich Klass-Taktor, der ja ein paar Jahre vorhin war.
00:19:51: Das war für mich auch eine sehr spannende Zeit eigentlich in eher ungewöhnlicher Start weil man ja als Absolvent, man weiß viel aber am Ende auch nicht viel über die Zusammenhänge wie sie in einem Konzern oder im Unternehmen sind.
00:20:07: Und ich hatte da die Möglichkeit mich sehr intensiv mit Prozessen und diesen ganzen Zusammenhängen zu beschressen.
00:20:14: Hast du zu dem separatischen auch?
00:20:17: Das Projektverantwortung hast du auch da schon gekriegt?
00:20:19: Ja, ich war jetzt nicht Hauptprojektleiter.
00:20:21: Aber ich habe zum Beispiel die Wien-Geneure und Technologieteams koordiniert.
00:20:25: Da gab es solche Technologieteam treffen und das inhaltlich so zusammengehalten.
00:20:33: Aber natürlich im ersten Schritt nicht als führende Person.
00:20:38: Dann steigt ja ein, dass man solche Projekte übernimmt und dann mit den Experten zusammen das macht.
00:20:45: Und das war schon auch eine anspruchsvolle Sache, weil man
00:20:48: ja
00:20:49: in dieser Funktion nicht selber operativ war und die Operativen wussten jetzt sehr genau was sie tun.
00:20:54: Und wenn dann ein junger Sprung kommt um es über Prozesse und Entwicklung machen soll, dann muss man schon sehr...
00:21:01: Gibt's nicht nur Applaus!
00:21:03: Sehr geschickt argumentieren damit dann zugehören
00:21:06: wird.
00:21:06: Wie lange warst du insgesamt bei Klaas?
00:21:08: Ja, komm
00:21:09: mal gleich zu.
00:21:12: Also bei Klas war ich in so mit zehn Jahren,
00:21:15: die
00:21:15: erste Hälfte war ich sozusagen im Stammwerk und ein Jahr dann auch in Polen.
00:21:22: Und den zweiten Teil, die zweite Hälfe war ich hier in Frankreich bei
00:21:25: Klass-Bankbach.
00:21:27: Aber wo war denn ... Das ist dieses Referenten ja, ich glaube ein Jahr lang.
00:21:32: oder was war es der persönliche Referent von Emma und Klaas.
00:21:35: Da muss man ja einen drauf eingehen.
00:21:37: also das geht
00:21:38: gar nicht an.
00:21:39: Wann waren das schon relativ früh?
00:21:42: Das war... ...zwei Tausend Acht!
00:21:46: auch in diesem Krisenjahr.
00:21:47: Also, faktisch noch was drei Jahre
00:21:49: nicht mehr.
00:21:49: Wenn du zwei fünf...
00:21:51: Diese Aushöker von Lehmen oder so und das war dann der Schweinezyklus der den großen Branchen ist da kommt ja mit Verzögerung dann auch in den angrenzenden Branchen und ich bin eigentlich Man bewirbt sich ja nicht auch so eine Funktion.
00:22:08: Also ich wusste, dass der Herr Klaas natürlich da ist und dass er auch Referenten hat aber ich hätte das nie mit meiner Person in Verbindung gebracht.
00:22:16: Und dann gab es eines Tages, das weiß ich noch ziemlich genau, saß ich am Büro-Tisch und da gab's einen Anruf aus der Zentrale.
00:22:23: Das war die Assistentin vom Generalbevollmächtigen Personal... Die sagst
00:22:32: du?
00:22:32: Nee, das war der Vorgänger.
00:22:37: Auf jeden Fall rief sie an und fragte mich, ob ich Zeit hätte für den Herrn Habich.
00:22:44: Ob ich da übers Trainingprogramm sprechen könnte mit ihm?
00:22:46: Und das hat er ja wandelt, wenn Sie Zeit haben direkt!
00:22:50: Dann habe ich mich auf den Weg gemacht, dann musste ich einmal durchs Werk laufen nach vorne und hab mich dann empfangen und gesagt, dass wir dem Trainer vergessen mal eine Kamera schnell damit raus, ob die Assistenz zu machen.
00:23:06: Da war ich erst mal ein bisschen überrascht und habe dann gesagt, ja, ich überleg mir das.
00:23:15: Und er sagte, wenn Sie das wissen, dann sagen sie Bescheiden.
00:23:19: Dann habe ich einen Tag gebraucht oder auch dem einen anderen die Frage gestellt was er davon hält.
00:23:24: und eigentlich je länger man darüber nachdachte... war das klar, was man uns macht.
00:23:29: Ja ich glaube so eine mögliche... Aber erzähl
00:23:32: mal, die Leute können sich gerne unter diesem Thema referent, also diese ganze sehr dehnbare Begriff.
00:23:39: aber das hat ja wahrscheinlich die Türen im zu allen Bereichen.
00:23:44: Emo-Kifftor, du bist da mit jedem Emo bei der Herr Glas ist er Und die Geschichte kennt ihr jeder, der hat ja bis zuletzt in allen Bereichen mal mitreden können.
00:23:59: Hat er sich informiert... also weiß ich auch von außen war immer bestens informiert egal was er hat.
00:24:06: Hat seine Steckenpferde gehabt wie den Serion oder
00:24:10: so?
00:24:11: Aber du hast gestern begriffen benutzt, geliegene Macht.
00:24:16: Vielleicht kannst du das ein bisschen erklären?
00:24:19: Ja
00:24:19: also es war ja so dass ich dann auch bei Herrn Klaas.
00:24:22: dann nochmal vorstellig wurde, dass Herr Klaass mich aussieht und nicht weiß noch wie ich da reinkam.
00:24:27: Da saß er da aus der Schule und hat eine Aura um sich herum und dann haben wir eigentlich ein sehr freundliches Gespräch geführt über meine Zeit vorher, was ich so gemacht habe, wie's mir bei Klaaz gefällt Und dann fragte er mich irgendwann, ob ich mir das denn zutraue.
00:24:44: Das hatte ich ja schwer zu beantworten.
00:24:49: Aber wenn er mir das zutreut, würde ich das machen und da sagte er bestimmt nicht tauchen das zu also hundert Prozent.
00:24:58: Dann war das so definiert.
00:25:01: Ja
00:25:02: stark!
00:25:02: Wie schreibt man mal ein Beispiel was die Inhalte ist?
00:25:06: Ja, man muss ja sagen also diese Funktion damals und auch heute hat einen unglaublichen Nimbus.
00:25:11: Und natürlich ist das was Besonderes wenn man so eng auch an der Seite von einem Firmen Inhaber ist, der ja nicht nur alleine da ist sondern das sind auch die ganzen Leute die ihm zuarbeiten.
00:25:28: Geschäftsführer also ich auch gestandene Persönlichkeiten sehr gute Leute und dieses Orchester der Leute die so ein Unternehmen führen dem beizuwohnen dabei zu sein dass es eigentlich das besondere und Ich war damals wie man so schön als Jungingenieur Ich hatte ja nicht das Niveau jetzt als Sparringspartner, oder für die Geschäftsführer da zu sein.
00:25:51: Das war auch gar nicht die Rolle.
00:25:53: Eigentlich ist es so dass man als Referent in so einer Funktion sich selber als Person eigentlich zurückstellt und den Hintergrund tritt und dann in diesem konkreten Fall dafür sorgt, dass die Kommunikation umläuft.
00:26:07: Als Referent damals hatte man die Aufgabe, die Gesamtkommunikation von Herrn Glas zu koordinieren also die Gespräche, die Fachausschüsse, die Gesellschaftausschlüsse...
00:26:19: Den musst du managen
00:26:20: ne?
00:26:20: Inhaltlich das vorzubereiten mit den Geschäftsführern auch die Agenten dann zu besprechen welche Themen jetzt gerade in Gesprächen im Schwerpunkt sind usw.
00:26:28: Und dafür zu sorgen, dass es rundmäuft Und das eben indirekt, und dass mir der geliehenen Macht ist.
00:26:35: eben so, dass man allein durch die Funktionen, die man da hat einen unglaublichen Verstärkungsfaktor hat den man selber als Person so nie hätte.
00:26:47: Da reichen schon nicht einmal Andeutungen oder eine nicht präzise formulierte Frage wo nicht ganz klar ist, ob das die Frage fürs eigene Verständnis ist oder etwas was der
00:26:58: Helm-
00:26:59: und Glaswissen will.
00:27:01: Oder die Interpretation Menschen erinnern als frag, warum macht er das?
00:27:04: Und dann muss man sehr, sehr reflektiert und beruhtsam damit umgehen weil man eben mit einem enormen Versteckungsfaktor in die Organisation hinein
00:27:15: wirkt.
00:27:16: Also diese Rolle und diese Wirkung Die ist dir sehr schnell klar geworden, oder?
00:27:21: Ich hieß mir
00:27:22: sehr schnell gar geworden weil es natürlich eine Flut von Input war.
00:27:26: Also ich hatte ja das Postfach von Herrn Klaas auch bei mir und alles was so einströmt an Berichten und Anfragen
00:27:35: usw.,
00:27:35: da musste ich ja erst mal alles zerlegen dass ich verstand wie das zusammenhängt und das dann auf den Herrn Klaas dann vorstellen.
00:27:42: Natürlich war der Anspruch, dass man das alles auch genau weiß.
00:27:45: ich bin dann immer mit Partnern bei dem mein Klas rein wenn er eine Frage hatte das Dinge die ich mir nicht alle merken konnte, dass sich das schon schnell
00:27:51: nachschlagen
00:27:52: konnte Das waren eben auch so ein bisschen Gedächtnisstütze für den Herrn Claas.
00:27:57: Und wie war das denn nochmal?
00:27:58: Da war doch der... wie hieß ja noch?
00:28:01: Obwohl
00:28:02: der in diesem Bereich war ja gerade das Thema Traktor relativ frisch
00:28:06: war also
00:28:07: der Frischung Hatte das da dann auch übernommen, oder?
00:28:11: Christian
00:28:13: zu der Zeit, als ich da war, war der Ressortschef für Vertrieb.
00:28:17: Und das war damals der Herr Jochem.
00:28:18: Ja,
00:28:19: Jochem!
00:28:20: So und die waren natürlich alle regelmäßige Gäste zu den Joe-Fixen...
00:28:26: Du hast also geck' ich mit dem Seelevel Ebene.
00:28:32: Das war bei den Referenten nicht immer ganz gleich.
00:28:37: In meinem Fall war es so, dass ich bei praktisch allen Gesprächen dabei war und alle Gespräche zusammengefasst habe.
00:28:47: Weil ja die Aufgabe auch der Handbestand aus diesem Strauß an Themen, die in den kleinen aber auch in großen Gesprächen geführt wurden.
00:28:56: Dass man da am Nachhinein
00:28:58: eine
00:28:59: rote Linie herausfindet und damit diesem Gespräch, also auch einen Gewicht gibt.
00:29:06: Und ich so darstelle das alle damit auch eine Entscheidung
00:29:09: zu haben.
00:29:09: Aber ist es natürlich so?
00:29:11: Wenn man so ein Konzernenlenker, so ein Helmut klarscht die Masse der Mitarbeiter, sie sehen ihn vielleicht einmal im Jahr oder fünfmal im Jahr und du arbeitest quasi jeden Tag wenn du kommst Hast du den, hast du den Boss?
00:29:26: Das glaube ich ist das ganz Besonderste.
00:29:28: Ja aber was heißt das Thema Kremoglas?
00:29:31: Da können wir uns stundlang unterhalten... Aber du hast noch zwei, gerade schon vorhin ja schon kurz angegressen.
00:29:39: und lass uns da noch du jetzt draufgehen weil du hast dann doch ganz viele weitere Stationen, aber lasst uns nochmal noch schnell über das ganze Jahr.
00:29:45: bei Polen war ja auch ganz was Wichtiges signifikantes Jahr dabei.
00:29:50: Wir wissen es ja.
00:29:50: also Erzähl mal das ganze Thema, man hat da ein Importeur gehabt und dann ist er glasene.
00:29:56: Hat ja eine eigene Organisation aufgebaut?
00:29:58: Da warst du, glaub ich, integriert.
00:29:59: Und dann das nächste in Frankreich aufenthalt.
00:30:01: Also sagen wir noch etwas dazu, dass es nicht im Vergessenheit
00:30:06: geredet
00:30:06: wird.
00:30:07: Das Thema Frankreich war für mich immer schon interessant.
00:30:09: War Frankreich
00:30:10: Vorpouln?
00:30:11: Nee, das war
00:30:11: danach.
00:30:12: Und das war damals auch einmal ein bisschen... also meine damalige Freundin wollte nicht nach Frankreich so vielleicht schon früher eingegangen Und mit dieser... eigentlich war es eine Zäsur in meinem eigentlichen Plan, den ich hatte.
00:30:26: Frankreich bedeutet du sprichst auch Französisch oder?
00:30:29: Du kannst dich in der Landsprache da unterhalten!
00:30:31: Ja also in der französischen Organisation ist so die Arbeitssprache Französische und ich hatte Französisches in der Schule.
00:30:38: Ich dachte dann das wird ein leichtes Spiel aber das war's überhaupt nicht weil es schon ein großer Unterschied ist ob man in so einem muttersparlichen Umfeld mit kommt.
00:30:49: Aber man muss dort, wenn man da wirksam sein will in so
00:30:53: einer Französisch-Nix vorbeigehen.
00:30:54: Muss
00:30:55: man französisch sprechen?
00:30:56: Ich habe da viele Leute erlebt die dann auch erst Englisch gesprochen haben und haben sich dann direkt aufs Thema gestürzt und das ist auf längere Sicht war das immer problematisch weil man kommt an die Leute auch nicht ran also dass so viel was zwischen den Zeilen ist auch zwischenmenschlich vom Feeling her wie die Leute einen wahrnehmen.
00:31:18: Die meisten nehmen immer Gras als deutsches Unternehmen, aber ich war jetzt auch im Frühjahr habe ich mir verschiedene Sachen dort angeschaut.
00:31:25: Also das Thema ist ja die sind frühzeitig ganz früh schon in der Landkrieg, es ist man nach Metz gegangen hat in Despressenwerk dann also eben im Jahr zwei Tausend Drei des Themas mit den Traktoren angefangen und dann haben wir Entwicklungs- und Vertriebscenter also was... also ich da die ganzen Mitarbeiter und Frankreichist zum Teil war schon manchmal auch größer, wie die deutsche Vertriebsgescheite der CVG.
00:31:52: Jetzt ist die CVG die größte Einzelgebnis.
00:31:57: aber damals war oft auch Frankreich stärker als der deutsche Markt.
00:32:02: Der französische Agrartechnikmarkt ist
00:32:05: der größte
00:32:06: in Europa und das war für Klas natürlich eine extrem interessante... Perspektive auch einmal um das Portfolio in Richtung Full-Liner zu ergänzen.
00:32:19: Das war damals die Zeit, wo wir also auch die Mitbewerber von Klaas sichtbar versucht haben, also die Erntetechnik und die Traktoren zusammenzulegen.
00:32:28: Und dieses klassische Muster, Klasdrescher-Taktor, das war für die Perspektiven in der Zukunft war das so nicht mehr greifbar und Klaas war ja lange Zeit ein Anti-Spezialist, auch im Slogan.
00:32:42: Und das war dann schon eine große Veränderung, dass Klaass mit den Traktoren dieses ganze Traktorfeld übernommen hat und natürlich da aufließen
00:32:56: musste.
00:32:57: Ich habe bewusst jetzt nochmal das Polensystem noch mal rein, weil es gibt etwas von deinem Tätigkeitsfeld Im Polen warst du ja eigentlich mehr dann vertrieblich auch wieder unterwegs, oder organisationsmäßig unterwegs.
00:33:10: Während der Frankreicher aufmacht, da bist du sehr stark tatsächlich in die Technologie und die Entwicklung und alles gegangen.
00:33:17: Deswegen machen wir noch das Polen nochmal um.
00:33:21: deine Aufgabe, dass diese ganze Bankbreite was du gemacht hast... Das ist ja schon was Außergewöhnliches.
00:33:29: Das Thema in Polen war ja etwas, das sich auch aus der Situation heraus ergeben hat.
00:33:34: Es war ja wie gesagt dieses Krisenjahr, es war massive Konsolidierung und dieses Thema war natürlich im Gesellschaftaumfeld schon länger sehr intensiv diskutiert worden.
00:33:44: Die Trennung von dem Importeur?
00:33:46: Genau die Trenne vom Importeuer und das wurde dann im Jahr zwei tausend neun muss das gewesen sein, wurde das dann spruchreif Und der Herr Klaas hat das schon ein Mensch, er wollte das nicht wissen.
00:33:58: Ich habe das dann auch gemacht.
00:34:00: Also bist du vom Referent zu diesem?
00:34:03: Ja, ich
00:34:03: bin dann geswitched in dieses Team.
00:34:06: Das war ja eine Entscheidung die relativ zügig schlag bekommen hat und dann war ... Mehrere, wie er vereint.
00:34:14: auf dem nächsten Tag war in Polen erstmal keine organisierte Struktur die diesen Markt aufnimmt.
00:34:20: Weder im Vertrieb also Neumaschinenvertrieb und Gebrauchmaschinen-Vertrieb als auch in den ganzen After Sales.
00:34:26: Weil
00:34:26: ihr euch final entschieden habt mit dem Importeur
00:34:29: diese Zusammenarbeit zu wählen?
00:34:30: Genau das war dann relativ schnell.
00:34:31: Das war dann ein Cut.
00:34:33: und dann war eben die Aufgabe von diesem...
00:34:36: Man kann es ja belehnen.
00:34:37: Kobanek ist für viele nur zur Branche im Begriff der war nicht nur Glas
00:34:49: Das ist ja ein großer Schritt, was man da macht.
00:34:51: Wenn man so eine ganze Länder in der Polen ist auch ein großer
00:34:55: Markt
00:34:56: und das war dann die Aufgabe, dass man im ersten Schritt sehr schnell wieder operativ wird für den Vertrieb aber insbesondere auch für den AfD-Salesbereich Ersatzteilwesen.
00:35:07: und dann hat sich ein sehr schlagkräftiges Kärntin gebildet.
00:35:11: Da war ich eine davon und habe dann
00:35:14: sozusagen ... Hat es geführt, dass der ... Das war auch ein bekannter ... Leider verstorben.
00:35:19: Ja, leider war der Gott haben wir seelig, der Thomas Schumacher.
00:35:22: Ich glaube Thomas Schuma genau!
00:35:23: Und das
00:35:24: war so der Kopf
00:35:25: von der Familie?
00:35:26: Oder die Speerspitze dann verklaßt,
00:35:28: ja?
00:35:28: Ja, genau.
00:35:29: Der war ja nachher dann auch Geschäftsführer mal für ne Zeit dort.
00:35:32: Aber in dieser Einstiegsphase ging's darum sehr schnell operativ zu werden Und das war für mich interessant.
00:35:39: Ich hatte ja diese Entwicklungsplanung, Sicht wie eine Produktentwicklung und ein Produktlebenszyklus aussieht.
00:35:47: Aber dieser Fokus auf Vertrieb und AfD-Sitz,
00:35:50: das
00:35:51: haben wir eigentlich erst gezeigt.
00:35:53: Dass ein Produkt nicht mit dem Launch einer technischen Entwicklung endet.
00:35:58: Du hast plötzlich den sogenannten holistische Blick gegenseitig.
00:36:00: Das ist schon etwas außergewöhnlich.
00:36:03: Ich kam ja als Anwender ins akademische Leben vom akademischem Leben dann in dieses Berufsleben bei Klaas Dann natürlich mit diesem, ich sag mal für so einen jungen Menschen extrem weiten komplexen Blick auf ein Gesamtunternehmen.
00:36:19: Ohne jetzt selber da als Ziel-Level oder so handlungsfähig zu sein das muss man ja immer sehen auch wenn wir mit den Leuten sehr eng zusammenarbeitet.
00:36:26: man ist ja kein Ziel Level.
00:36:29: und dann in Vertrieb zu sehen wie so ein Produkt Lebenszyklus was für Zusammenhänge es gibt und wie wichtig es eigentlich ist das sehr früh auch schon mit zu betrachten Das war eigentlich die interessante Sache.
00:36:41: Und meine Aufgabe da war ja,
00:36:43: die
00:36:44: Koordination für den after sales Bereich zu machen und in dieser Geschwindigkeit war es eigentlich so dass ich jetzt eine Hand vor Leute alles allein gemacht habe.
00:36:52: Das waren sehr leistungsfähige Organisationen im Hintergrund und das ging eigentlich darum diese leistungspfähige Organisation in diesem Kernteam sozusagen hineinzunehmen und zu koordinieren...
00:37:02: Für Leute die das bisher kennen, hat sich die Schnittstelle dann auch von dem zentraler Satzteillage in Pajar.
00:37:10: Nein, das
00:37:11: ging erst aus Hammersfeld.
00:37:13: Das
00:37:15: war schon angedeutet.
00:37:16: Glas hat ja damals schon ein sagenhaftes Ersatz da gewesen und dieser ganze After-Sales-Bereich...
00:37:21: Das war der Benchmark der Branche.
00:37:28: Ein technisches Produkt an sich reicht nicht aus wenn du den After-Shades nicht im Griff
00:37:33: hast.
00:37:34: Das wurde
00:37:36: dann aus diesen Zentralstrukturen wurde das erstmal gestützt Also auch die KDI und KDT-Organisation, die ja in Haseminken sozusagen für die ganze Welt antworten.
00:37:47: Die waren dann verstärkt erstmal da.
00:37:49: Damals war er der Koniziers für den Achtler Seltsi, bemeichter als Geschäftsführer da.
00:37:53: Der weiß uns später auch mit unseren Händler zu Händlern gefahren weil er das selber aussehen wollte Und man konnte da wirklich spüren, wie gut so ein Lean-Ansatz funktioniert wenn da eine Gruppe von kompatiblen leichtungsfähigen Leuten zusammenkommt die dann auch freigelegt werden in den Entscheidungsprozessen.
00:38:15: Also es ist ja alles transparent und so diskutiert worden aber es ging unglaublich schnell Und nach drei, vier Monaten war eigentlich die ersten
00:38:25: zehn
00:38:25: Händler identifiziert.
00:38:27: Wir sind ja durch Bollenden gefahren und haben uns die Händlern geschaut.
00:38:30: Das waren teilweise schon Landhändler.
00:38:32: Teilweise waren das sehr große Landwirte auch.
00:38:37: Also auch Anwender...
00:38:39: Also das waren alles so Leute, Steffen mit Leuten finanziell potent.
00:38:45: Und das hat alles glaube ich schnell funktioniert.
00:38:47: Eigentlich vom ersten Tag an war das schon so angelegt, dass das in eine operative Organisation übergeht von diesem Projekt.
00:38:55: Und viele von den Leuten die in diesen Projekten gearbeitet haben sind später auch in Polen geblieben und Teil der Organisation geworden.
00:39:02: In Posen ist dann ein großes Gebäude gemietet worden, da wurden Regionallagerversatzeilungen aufgebaut.
00:39:08: Das war ja für die Koordination noch Teil meiner Aufgabe Und dieses ganze After-Sales-Netz, das wurde dann auch in Polen organisiert zusammen mit den Händlern.
00:39:18: Das waren ja exklusive Glasshändler und später, dass aber nach meiner Zeit schon sind da noch ein weiterer Händler dazu gekommen... Aber für mich war eigentlich die lange Entwicklungsstrategie nicht.
00:39:36: Und ich wollte zum damaligen Zeitpunkt nicht jetzt aus der Technik raus und dann im Ersatz habe ich hier sondern am Servicebereich sein, sondern da kam dann sozusagen meine alte Idee in den Traktor Teil zu wechseln.
00:39:49: Da kam dann wieder...
00:39:51: Jetzt sind wir in Frankreich!
00:39:52: Ja genau!
00:39:54: Dann bin ich... Wie
00:39:55: lange war denn die Polenzeit?
00:39:56: bei ein Jahr?
00:39:56: Die Polenzahl von ein
00:39:57: Jahr.
00:39:58: Aber es ist ja toll, wenn man mal die Möglichkeit bekommt.
00:40:01: Das muss er dann auch immer so sagen nach so einem Break wer bekommt die Möglichkeit und kann mal auf nem weißen Blatt Papier...
00:40:07: Ja das war
00:40:08: ein Privileg.
00:40:10: Genau, das
00:40:11: echtes Privilegg
00:40:11: umzusetzen.
00:40:12: Im Grunde war das etwas wie eine Trainingstation.
00:40:14: Dann hatte ich an meinem Trainingprogramm frühzeitig sozusagen schon
00:40:19: beendet
00:40:20: und bin dann in die Fitnessplanung Und dieses Polen war ja jetzt kein Jahr, wo ich jetzt dann langfristig auch große Verantwortung übernommen habe.
00:40:29: Aber ich hab da sehr viel mitbekommen, dass man diese
00:40:32: Chance bekommt.
00:40:32: Wir haben jetzt die Möglichkeit im Grunde Greenfield... In der Entwicklung eines Marktes.
00:40:37: Du hast da von Null angefangen, das war Greenfield und du warst wahnsinnig viel erfahren, also viel lernen können.
00:40:45: Diese
00:40:45: Händler haben uns dann ja angeschaut was haben die für Strukturen?
00:40:49: Wir haben dann aus der Garage und Gebäude angeschauert und dann haben wir überlegt wie könnte man auch solche Werkstatt-Strukturen aussehen wo kann man etwas reinbauen?
00:40:59: Und das Jahr also von der Westgrenze Polens bis an die russische Grenz.
00:41:06: Wir sind da wochenlang mit einem Händler zum anderen gefahren und haben dort sozusagen erste Händleassessments gemacht, haben wir den Leuten besprochen und das war unglaublich interessant!
00:41:18: Implementiert und dann ungesetzt.
00:41:20: Das ist gut zu sehen, wie schließe
00:41:23: ich das?
00:41:23: Aber jetzt geht es immer noch mal zu dir!
00:41:27: Das ist ja deine Geburtstunde oder du bist wirklich in den originären Entwicklungsbereich der dich ja dann bis zum heutigen Tag in deiner Berufslaufbahn begleitet hat.
00:41:40: Ich hatte da ja auch ein Netzwerk bei Klaas, der Dr.
00:41:46: Leinhäuser war damals dort noch aus einer Staatsfunktion in Frankreich und hat da ... Tour-Projekte gemacht, ein großes Programm gemacht.
00:41:57: Der
00:41:57: war verantwortlich für die Traktoren?
00:41:59: Nein, der durch Alleinhäuser hatte dort einen Projekt zur Neuorganisation, zur Optimierung
00:42:07: in der Schule
00:42:07: benommen.
00:42:08: Das war so ein Turner-Projekt wo es dann um verschiedene Themen ging und ich kannte auch den Herrn Kneitz, er war damals der technische Geschäftsführer und hatte mit denen immer schon mal korrespondiert wieso ein... und Change zum Class Traktor aussehen könnte.
00:42:25: Und das hat dann eben im Anschluss an meine Provinz-Seiter, dass da auch funktioniert.
00:42:29: Das war im ersten Schritt in diesem Turnaround Office – das war auch wieder eine kleine sehr schlanke Organisation.
00:42:36: Ich habe mitgearbeitet an der Umsetzung dieser Optimierungsthemen.
00:42:41: Es waren verschiedene Bereiche.
00:42:42: Da gibt es um Finanzierungen oder Vertrieb und um die Neustrukturierung der Entwicklungsabteilung.
00:42:49: Das kannte ich ja aus meiner Entwicklungsplanerzeit, kann ich diesen ganzen Themen ja schon.
00:42:53: Da geht es auch nochmal darum dann das was ich ein paar Jahre vorher gemacht hatte in diesem ersten Rollout auch noch mal zu verfeinern für Plastaktor.
00:43:02: da wurde noch einige Rollen neu definiert
00:43:04: und... Ja das musst du vielleicht für die Zuhörer wissen weil das glaube ich hat nicht jeder präsent dass er Glas mit dem Traktorenbereich, zum Beispiel nicht wie ein Haus Winkel, wo dann auch Entwicklung und alles da gesetzt ist.
00:43:16: Sondern da ist ja die Traktorin-Entwicklung, die sitzt dabei in der Nähe von Paris, gell?
00:43:20: Ja genau!
00:43:21: Was tust
00:43:22: du dann zwischen Limon und Vélésie?
00:43:24: Und wenn es hier hin und her gezwitscht oder wo warst Du eigentlich... Wo war deine Position
00:43:30: angesehen?
00:43:30: Mein Einstieg war ja in diesem Turn-Around Office und ich war verantwortlich für die Ausgestaltung, umsetzung dieser Initiativen, die sich daraus ergeben haben.
00:43:39: Erst als
00:43:40: Nr.,
00:43:41: oder?
00:43:41: In Wellesie!
00:43:43: Weil die
00:43:43: Produktentwicklung im Schwerpunkt war und ist auch heute schon in Wellesien.
00:43:50: Und das war sozusagen meine Aufgabe, dort in diesem Turn around Office das Ganze zu koordinieren und mit Leben zu füllen.
00:43:58: Da ging es an Schulungen und dann also die ganze Organisation neu aufgesetzt und das alles ja in einer Zeit wo sehr viele Produktprogramme auch unter Volldamm weiter liefen.
00:44:08: Also wir haben so zusammen...
00:44:08: Ja weil muss man für die Zuhörer vielleicht sagen dabei der Switch im Grunde... Ihr habt noch die Alltechniken, alle von der Renault-Modelle weitergeführt und da sind ja dann sukzessive für das Jahr.
00:44:19: Dann sind schon die ersten die Aarion, die Aktion...
00:44:21: Ja, der Aktion war ja der erste große neue Glas-Like Traktor.
00:44:29: also auch technologisch und vom ganzen Architekturwesigen war das der Erste.
00:44:35: Das war auch strategisch das Wichtigste, um eben dann auch einen Fend bei einem Händler zu ersetzen.
00:44:42: So schließt sich der Kreis und da hat Klaas sehr viel investiert, um dort anzuschließen.
00:44:49: Und dann folgten natürlich die mittleren Baureihen – ich kam als nächstes dann in die Ahr im Baureihe – im Turnaround-Office, in dem ich war.
00:44:59: Das kam irgendwann auch zu einem Abschluss und mein Ziel war ja immer dort weiterzumachen.
00:45:05: wo ich vor meiner Zeit bei Helmut aufgehört hatte Gab es in der Organisation Clastractor.
00:45:15: bis zu dieser Re-Orga gab es keine Gesamtverantwortung für Fahrzeuge.
00:45:21: Dieser Fahrzeugsystemingenieur, der sozusagen Projektübergreifend
00:45:27: ist,
00:45:28: gab es nicht!
00:45:29: Und die wurden neu besetzt und ich wurde dann gefragt, ob ich nicht für den Arion-Fierhundert diese Funktion übernehmen möchte.
00:45:38: Die
00:45:38: Gesamtverantwortung?
00:45:40: Ja das ist ja so.
00:45:41: es gibt ein Produktbereichsleiter der ist verantwortlich für Product and Life Cycle also sozusagen derjenige der in der Organisation verantwortliche ist dafür und da gibt es aber in dieser Funktion des technischen Verantwortlichen eben dieses Fahrzeugsystemingenieur Roller die Franzosen dann als Perrtechnik, Vater der Technik für diese Baureihe und das ist eben keine Projektrolle sondern eine Rolle, die über die Projekte hinausgeht.
00:46:08: Weil wir zyklen jetzt gerade sagen, ISA-Fürhundert, das war ja nicht der erste Aion Führhundert, zur Wegzeitpunkt war es von welchem Jahr?
00:46:16: Weil jetzt, weil ich konnte mich wieder in die Brücke schlagen.
00:46:19: Ja da will ich jetzt nämlich darauf hin was.
00:46:22: du hast praktisch diesen ersten Führhunter schon begleitet.
00:46:26: Ja, also der erste Vierhunderte war es nicht.
00:46:29: Es gab ja vorher schon einen Vier-Hunderter,
00:46:31: einen
00:46:31: Vorgänger... Also
00:46:32: wir reden da von vier Zylindermaschinen
00:46:34: im Bereich
00:46:35: hundert bis hundert?
00:46:37: Ja,
00:46:37: neunzig bis hundertsechzig
00:46:39: PS.
00:46:39: Und dieser Aarheim vierhundert war sozusagen... Sag
00:46:45: mal ist das Jahr dazu, den Zeitraum dazugeben?
00:46:47: Also
00:46:47: der ist aus dem Jahr zwei Tausend Vierzehn in Serien
00:46:50: gegangen
00:46:50: und es gab ja bis zu dieser Serie einfach ein Gabschein Aarhelmvierhundred etwas einfacher gestaltet mit einem relativ großen hinteren Teil und einen Vierzylinder vorne dran.
00:47:01: Und der hatte schon eine relativ gute Reputation im Markt, zusammen mit dem Axos war das auch vom Produktionsvolumen her ein
00:47:10: sehr großer
00:47:10: Anteil über die Hälfte, glaube ich sogar um die hälfte der produzierten Stückzahlen in Le Mans.
00:47:17: Wie
00:47:18: viel wurden damals gebaut?
00:47:21: Also ich glaube das waren neun bis zehntausend Stück die Claas dort in Le Mans selber gemacht hat.
00:47:26: und dann hatten sie ja durch die Zukäufe, durch die OEM Produkte dann eben noch ein bisschen
00:47:32: mehr.
00:47:33: Der Axos ist ein Produkt, das bei Agritalia gebaut hat.
00:47:39: Heute?
00:47:40: Damals war der Axos ein Le Mans-Produkt.
00:47:44: Also der alte Axos is'n Le Mansprodukt und auch ja von der ganzen Architektur und von der Komponentenbasis... Es
00:47:53: ist unter dem Able und drunter
00:47:55: liegen die
00:47:56: drei Zylinder auf?
00:47:57: Und der Axsos ist dann noch sehr lange weitergeführt worden.
00:48:00: Ist ja so lange man das noch hinterher, später hat man ihn... Ein Schmarspurtraktor, dann noch über die Abglasgesetze.
00:48:05: Vorwärts
00:48:05: zu sehr in Detail abschreiten!
00:48:07: Lass uns nochmal... Das
00:48:08: geht ja doch nicht mal rum?
00:48:10: Ich bin bewusst auf dem Verhinderterbleib bei der BG.
00:48:12: Kannst du hier dein Berufsleben ja nochmal
00:48:15: richtig käftiger machen?
00:48:18: Was heißt denn Gesamtverantwortung um Alter?
00:48:21: Bist Du derjenige?
00:48:23: der das am Ende, der alles über das Fahrzeug weiß steuertun und macht, gibt uns noch mal einen kleinen Einblick.
00:48:30: Was das Final bedeutet?
00:48:32: Also
00:48:32: diese technische Verantwortung heißt man ist derjenige, der am Ende die freigabe, die technische Freigabe für jedes Teil im Traktor machte.
00:48:42: also ich habe jede freigegeben und da kam eigentlich auch mir nichts vorbei.
00:48:49: Nur war ja die Besonderheit bei Class Tractor, dass es diese Funktion so vorher nicht
00:48:54: gab.
00:48:54: Also man musste jetzt nicht nur eine Rolle, die etabliert ist weiterführen und sozusagen in den Fußstapfen, sondern das gab's so nicht!
00:49:04: Und dann war es damals sehr viele Programme parallel da, sehr viel Gerangel um Ressourcen... Und das war eigentlich die Kaskade-Aktion, große Ariane und kleine Ariane.
00:49:18: Der war sozusagen noch am weitesten weg vom SOPE.
00:49:24: Wir hatten also sehr zu kämpfen, dass wir eben auch die Ressourcen bekamen.
00:49:27: Dieser Aktion dieser Ariane ist ein unglaublich komplexes
00:49:34: Produkt für jeder Stepper her.
00:49:36: Ja aber mit Abstand das komplexeste Produkt gewesen bis dahin was Optionen und Varianten an Zahl angehen.
00:49:43: Und so was zu beherrschen, das ist schon ein Kunststück.
00:49:46: Sehr detailverliebter, stimmt!
00:49:48: Wenn
00:49:49: du sagst Gesamtverantwortung, sag es mal trotzdem, wenn du sowas hast... Du hast praktisch komplett auch das Budget Letztlich, was kostet das?
00:49:57: Und soweit all diese Themen auch mit dem Blickfeld gehabt.
00:50:01: Das
00:50:02: war
00:50:03: natürlich
00:50:04: im Blickfeld, weil man als derjenige die technische Lösung freigibt.
00:50:08: Auch gucken muss ist es eine technische Lösungen.
00:50:12: Die Verantwortung für diesen ganzen Themen lag ja eine Ebene höher.
00:50:17: Es gab einen Projektleiter für dieses Projekt, wo man sozusagen Entwicklungsingenieur als Gesamtfahrzeugverantwortlicher mit drin ist.
00:50:28: Der Unterschied ist, dass der Projektleiter nach der Serienanführung entlastet wird und der Systemingenieur bleibt in dem Segment weil er auch über das Projekt hinaus die Verantwortung trägt und dafür sorgen muss, dass es die Brücke von einem Projekt aus Nächste gibt.
00:50:43: Und das ist natürlich eine gestaltbare Funktion.
00:50:46: Wenn man das sehr eng fasst, dann kümmert man sich nur um die Technik und um Kosten und wie es später auswirkt und so nicht.
00:50:53: Schakka-Sombollo Aber das war natürlich nicht das was auch der Sinn dieser neu geschaffenen Funktion war.
00:51:01: Was wir damals halt hatten Es gab viele Themen die einen direkten Einfluss auf unsere Kernaufgabe hatten Die aber nicht in unseren Ressortlagen.
00:51:11: Und so muss man dann also auch viele Dinge sozusagen als Enabler für den eigentlichen Auftrag mit
00:51:18: Anstoßen.
00:51:18: Da gibt es
00:51:19: ja hier ein schönes Stichwort, Enabla!
00:51:22: Wenn wir über dieses Programm oder diese Abstufung wie du es gerade geschildert hast als Gesamtfahrzeugverantwortlicher was war denn?
00:51:31: vielleicht hast du einen ganz persönlichen oder einen konkreten persönlichen Beitrag?
00:51:35: und einen Beitrag deines Teams.
00:51:37: Was war die größte Leistung, wenn ich sage mal in diesem neu geschaffenen Prozess?
00:51:43: Wir reden ja über dem.
00:51:44: du sprachst von Reife über Terminen wir sprachen über Variantenvielfalt was etwas, was dir konkret in Erinnerungen geblieben ist, was war die besondere Leistung deine Leistung und die Leistung deiner Mannschaft?
00:52:00: Also ich glaube die Leistung am Ende ist, dass man nicht der Versuchung nachgibt.
00:52:06: Die Dinge einfach treiben zu lassen und zu sagen naja ich gänne es dafür und das sind ihre Wirren und dafür kann man wenig verantwortlich machen.
00:52:13: ja also Ich glaube die leistung ist, Dass man sich die Verantwortung auch genommen hat, die man brauchte um seinen eigenen Auftrag im Einigkeit auch umzusetzen Und Themen mitzubegleiten, die nicht direkt auf dem ZL stehen.
00:52:29: Ich glaube, das ist eine der wesentlichen Dinge die ich da auch mit verkörpert habe.
00:52:35: Und in meiner Funktion hatte ich ja zwei Architekten – ich war ja im ersten Schritt nur für den Traktor da und es gab noch einen zweiten Fahrzeug oder?
00:52:43: Kabinensystemingenieur, der sich um das Thema Kabine gekümmert hat.
00:52:47: Auch die Kabine kann nur achtmal eine komplette neue Entwicklung für diesen Traktor auch extrem variantenreich mit allem Schnickerschnach und Dächern.
00:52:54: Die
00:52:54: hatte da schon
00:52:58: ein
00:52:59: paar Dach und alles.
00:53:00: Es gab diese drei Dachvarianten.
00:53:02: es gab anfangs sogar aufstellbare Vonscheiben und dann Innenausstattungen verschiedenen Ausstattung einmal Elektroventilen, die dann anders mit Schaltern oder mit mechanischen Handhebeln und also eine unglaubliche Komplexität.
00:53:18: Ich habe dann relativ kurze Zeit nach meinem Einstieg auch diesen Kabinenteil mit übernommen Und hatte dann zwei Architekten, die sozusagen dieses ganze CRD-mäßige und die Reviews.
00:53:29: Also das ganze Packaging und dass es alles zusammenpasst.
00:53:32: Das waren zwei Leute, die direkt mir unterstellt waren.
00:53:35: Die anderen waren ja in den Fachbereichen zugeordnet und für die ich auch nicht disziplinarisch zuständig war.
00:53:42: Aber
00:53:43: dein Team am
00:53:44: Ende?
00:53:45: Im Grunde war ich für das Ergebnis verantwortlich aber ich konnte nicht direkt durchgreifen.
00:53:50: Es ist heute an vielen Stellen
00:53:52: so... Aber heute haben wir ja diese Bereiche, drei Vierzylinder zum Beispiel, weiß Präsidenten.
00:53:58: wo in der Organisation Struktur, wie er sagt, ihr habt die komplett neu geschaffen.
00:54:02: Hat es das damals auch schon gegeben?
00:54:04: Wo war deine Position zum Beispiel heute angesiedelt?
00:54:09: Wer warst du unter den Weißpräsidenten, hättest du an dem berichtet oder... Also
00:54:13: ich weiß jetzt, weil weiss Präsident wird ja sehr unterschiedlich verwendet als Begriff Es gab damals einen Produktbereichsleiter für den kleinen Traktor Für den Arion von den Axos und ich glaube da gehörten sogar die OM-Produkte dazu mich eigentlich mehr sicher.
00:54:26: Und dieser Produktbereichleiter, der berichtete an den Entwicklungsleiter und der Entwickungsleiter berichteten an den Geschäftsführer.
00:54:36: Ich war sozusagen in diesem Produktbereich aufgehangen.
00:54:39: Das hat man später nochmal gedreht.
00:54:41: Dann hat man diesen Fahrzeug-Systemingenie aus dem Produktbereich rausgenommen und in die Technikorganisationen an den Erweckungsleitern gehängt.
00:54:50: Also das
00:54:50: ist ja wie so eine
00:54:51: Matrix von Produktreichen
00:54:52: im Entwicklungsbereich.
00:54:54: Und am Anfang hat man gesagt, das ist eigentlich Produktbereichs näher.
00:54:58: Hat dann aber festgestellt, dass so diese Stallgeruchsthematik und für wen arbeitet überhaupt?
00:55:05: Wo sind die Freunde oder wo sind die Gegenspieler?
00:55:06: Da hat man das gedreht!
00:55:08: Dann habe ich den Größe an der Zeit eigentlich an dem Entwicklungsleiter berichtet und war Teil der R&D-Mannschaft verantwortlich für dieses technische Produkt neben der Verantwortungslinie Produktbereich.
00:55:25: War das dann eigentlich so?
00:55:28: Der für dich jetzt auch der logische Schritt, dass du dann eigentlich auch da nochmal rausgegangen und wird es aus dem OEM, also sprich von Glas weggegangen bist?
00:55:37: zu den Ingenieur-Dienstleister AVL.
00:55:41: Also das ist ja für die Leute, die das nicht so parat haben Das ist einer der größten Ingenieurs Dienstleister mit in Österreich beheimatet, als mit Stammsitz damals zu dem Zeitpunkt mit über zwölf tausend Ingenieuren.
00:55:54: Der hat mittlerweile
00:55:56: zwei Milliarden Umsatz-Krisenladen.
00:55:59: Das haben sie mittlerweile natürlich auch ein Schrunkfunksprozess.
00:56:02: aber ich glaube was das entscheidende war die hatten ja damals schon die deutsche Dependance für den spezialisiert auf Traktoren.
00:56:14: Da bist du da direkt hingewechselt?
00:56:17: Also mir war ja wichtig, dass ich dieses Projekt in Frankreich auch zu Ende mache.
00:56:21: Also ich bin nicht jemand, der dann
00:56:24: das
00:56:24: anwärmt und aufhört.
00:56:26: Ich bin ja ein Bauer im Herzen und was der Bauer seht will er auch
00:56:31: ernähren.
00:56:33: Das ist auch wichtig für die Psychologien-Team, dass die Leute da vorne den Schlag machen, dass sie bis zu Ende durchmachen.
00:56:41: Es gab viele turbulente Phasen mit Ups & Downs, das war ja nicht alles immer...
00:56:45: Die so ist nichts nuss gelaufen genau!
00:56:47: Und mir war wichtig, dass sich das einmal für mich aber auch für meine Leute für das ganze Team einmal zu Ende führte.
00:56:53: Im Jahr zwei tausend vierzehn war diese Produkteinführung und dann sagt man in der Regel noch sechs acht Monate danach wird sozusagen Projekt nach Sorge gemacht, und dann gibt das Projekt sozusagen das Produkt an die Linie ab.
00:57:09: Und für mich gab es ja verschiedene Optionen in Frankreich zu bleiben.
00:57:13: ich war schon fünf oder sechs Jahre im Ausland Das wäre eine Option gewesen.
00:57:18: Die andere Option wäre gewesen, dass man vielleicht in der Glasorganisation wieder ein Hase-Wink oder so was macht.
00:57:24: und es ergab sich eigentlich, dass sie mich die AFFL schon einige Zeit vorher mal angesprochen hat.
00:57:29: Mensch ob ich mir nicht vorstellen könnte in Neues also in der Nähe von Büsseldorf für ja einen Nachfolge sozusagen, da jetzt zu steigen für den Bereich Ja, damals war das eine eigenständige GmbH, auf jeden Fall Traktor Engineering Germany Gmbh.
00:57:49: Und die Strukturen und die Geschäftsführer waren also so dass sie absehbar in den Urstand gehen und da suchte man jemand der sozusagen einsteigt und dieses dieses ja Engineering Center weiter führt.
00:58:05: weiterführt und das war für mich natürlich eine interessante Option.
00:58:08: Ich hatte jetzt ja viele Jahre einen sehr breiten Blick gehabt, dann bin ich hier ja für diesen ALN-Fürhundert auf ein Produkt, ein Thema, was unglaublich komplex und vielschichtig war und irgendwie hatte auch das Bedürfnis mein Visier wieder etwas zu öffnen Und so war das für mich eine superinteressante Option.
00:58:32: War es auch aus familiären Gründen?
00:58:34: Hast du ja mittlerweile vier Kinder
00:58:38: im Büro
00:58:40: sein, da näher?
00:58:40: Sind eigentlich die ersten noch in Frankreich geboren oder...?
00:58:43: Nein,
00:58:43: nein!
00:58:44: Also ich habe tatsächlich meine Frau, die tatsächlich auch im Rheinland ihre Heimat hat, kennengelernt meiner Frankreichzeit... Sie war auch sehr viel da, ihre Doktorabagger hat mir auf dem Sofa geschrieben.
00:58:59: Aber für uns war eigentlich klar das es irgendwann nach Deutschland zurückgeht und so ergab sich das auch gut.
00:59:06: aber im Grunde war das eine glückliche Fügung dann eben auch in diesem Traktorgeschäft zu bleiben.
00:59:13: Mir wäre das schon sehr lieb geworden und ich hätte die Möglichkeit anzuknüpfen wo ich bei Klass Traktor aufgehört habe Wobei es ja nicht nur Traktoren waren, sondern wir sind ja da dann auch im Verlauf der Jahre in anderen Bereichen gewesen.
00:59:28: Municipal Fahrzeuge, Komponentenentwicklung, Systementwicklungen...
00:59:32: Von innen?
00:59:33: Inneus!
00:59:33: Also das war ja nicht mehr nur Traktorentwickling und das ist immer der Schwerpunkt gewesen.
00:59:37: Da haben wir also auch die größte Erfahrung.
00:59:40: aber es waren viele andere Themen.
00:59:42: Elektrifizierung dieses Spektrum an Themen.
00:59:45: Das hat man natürlich nicht wenn man in einer Organisation bei einem OEM führt einen Traktor zuständig
00:59:51: ist.
00:59:52: Und
00:59:53: es kam natürlich die Option dazu, dort auch so ein Standort zu übernehmen.
00:59:57: Ich war ja dann bis zur Auflösung oder Verschmelzung dieser GmbH, weil ich auch Pokerist also vom ersten Tage an.
01:00:04: Es gab immer aus Österreich Geschäftshörer, die da waren.
01:00:07: aber im Grunde war ich derjenige, der dieses Geschäftsfeld Fahrzeugentwicklung in einer sehr engen Zusammenarbeit mit den Kollegen... In Graz und in Steier dann auch weitergemacht habe.
01:00:22: Und es war ja so, das ist auch kein Geheimnis oder was man überspringen, die AFL hat ja im Schwerpunkt einen Entwicklungsauftrag ausgeführt für Kubota.
01:00:32: Ja da wäre ich nur drauf gekommen, also das ist bekannt ja.
01:00:36: Das war natürlich ein
01:00:37: Komplettentwicklung?
01:00:38: Oder der Sieben-Pausender Der
01:00:45: ist ja vor meiner Zeit in der AVL entstanden.
01:00:48: Also diese erste Projektauskopplung, also die Erste im Life, das ist ja ...
01:00:54: Ja, warst du nun
01:00:56: bei Klaus?
01:00:58: Als ich kam im April, da war es gerade so in den letzten Schritten zur Homologation aber eigentlich so die Freigabe und so, das war da grade alles gelaufen Und das ging dann noch weiter.
01:01:09: Ich war da auch heute involviert, aber ich sag mal so der erste große Projektschritt ist
01:01:15: schon
01:01:15: gewesen
01:01:16: und die Aufgabe war natürlich neben dieser Neuaufstellung des Teams waren sehr viele in Richtung Rente unterwegs.
01:01:24: Der Herr Pöhl einer der Geschäftsführer war schon Ende-Zweite-Aus-Vierzehn vor meinem Einstieg schon in die Rente gegangen und bei dem Herrn Knufmann im Zweiten war das also auch schon festgelegt, dass der... Die
01:01:38: haben noch eine Deutschfahr-Historie.
01:01:42: Ja, aber
01:01:42: noch vorher ein neues, gab es ja.
01:01:44: Genau.
01:01:47: Das waren also wie ich mit Haut und Haaren Traktorleute.
01:01:51: Und die wussten, wie man's machte.
01:01:54: Und das war ja auch der Grund warum die AFL und KGB hier das dann ja überdommen haben.
01:01:59: Das ist erst Jahrzehnte, im Verlauf dieses Projektes ist das jetzt übergegangen?
01:02:05: Und die Aufgabe war eben, dass man im Ersten dieses Expertenteam auch näher an die Organisation in Graz führt.
01:02:16: Also um die ganzen Services und das ganze Know-how was in der AVL-Verteil ist, mehr miteinander zu verwegen.
01:02:23: Der will mich da erst nicht gut.
01:02:24: Personalverantwortung hast du von da?
01:02:27: Wie viele Leute?
01:02:28: oder hast du dann die Personalverordnung gehabt für wieviele?
01:02:31: Ja, also das Team in Neues sind etwa zwanzig Leute.
01:02:36: Das war als ich kam, waren es weniger auf vierzehn oder dreizehnt oder so.
01:02:40: und das ist ja bei einer Matrix-Organisation so dass man nicht in solchen Zusammenarbeitsmodellen, nicht alle Leute die zu einem Thema was zu einem gehört arbeiten, dass sie alle direkt an einen berichten.
01:02:57: Also die Teamgrößen haben variiert Und für so ein Gesamtfahrzeugprojekt sind natürlich mehr als zwanzig Leute involviert.
01:03:05: Aber viele der Schlüsselfunktionen sind aus meinem Team herausgekommen, also diese ganze Planungsansatz.
01:03:12: Ich war ja für alle Fahrzeugprojekte und auf Highway-Maschinenprojekten...
01:03:17: ...in Neustadt quasi!
01:03:17: ...war ich auch der Chief Engineer hatte die übergeordnetechnische Verantwortung Und wir hatten auch den Techniker-Lied für weltweit alle Offroadfahrzeug-Themen.
01:03:34: Natürlich immer in Abstimmung mit Grats, Steier.
01:03:37: Aber wenn es um Offroad Fahrzeugentwicklungen ging oder auch diese applikationsspezifischen Dinge, ob das eine Hydraulikanlage ist oder ein E&E-System haben wir dann diesen sehr applikationen Anteil überbeigesteuert.
01:03:55: Und das fängt dann ja mit irgendwelchen Projektideen an.
01:03:58: Kunden kommen zu einem oder man überräht ihr so weiter.
01:04:01: Ich gehe mal weiter, da dürfen wir drüber reden über den Kuboter.
01:04:05: Das war von der Seite erst der erste europäisch komplett hier entwickelte Traktor, der auch in Frankreich jetzt mittlerweile Daniel gebaut worden ist und immer noch gebaut wird.
01:04:15: Ja!
01:04:15: Und ich habe bis vom Manufacturing alles im Grunde da auch kalkuliert und gemacht Und das macht er heute noch, ihr könnt bloß zum Teil über die Projekte nicht reden.
01:04:27: Was da alles macht?
01:04:28: Aber über das weiß man...
01:04:29: Das Kubota-Projekt ist ein dankbares Projekt immer gewesen für uns weil wir darüber offen sprechen durften.
01:04:34: Das ist ja so dass eine Branche ist, die an sich sehr verschwiegen
01:04:38: ist und
01:04:40: das ist ja eines der Assets den man hat, dass man eben dort also auch Verschwiegenheit wartet.
01:04:46: Darum kann man über die vielen Dinge, die man so gemacht hat nur so nebulös sprechen.
01:04:52: In diesem Fall war es so, dass die Kubotiana schon eigene Traktoren im Markt hatten.
01:04:59: Das waren ja Traktoren, die aus Japan kamen.
01:05:01: Die waren aber nicht für den europäischen Markt optimal spezifiziert und das haben sie gespürt und erkannt.
01:05:08: Und die Idee war dann, dass man für Europa einen europäischen Traktor spezificiert oder entwickelt und baut von oder mit europäischen Konstruzeuren.
01:05:20: Weil die Idee war, nur ein europäischer Applikationsexperte kann auch für die europäische Applikation einen Traktor machen.
01:05:28: Das war ja nicht nur Europa, sondern auch Amerika.
01:05:31: Also ein großer Teil der M-Sieben-Schlepper geht nach Amerika und das ist da sozusagen umgesetzt worden.
01:05:42: Das war in Wesentlichen eine Sache, die aus Neues herausgemacht wurde.
01:05:48: Und das waren sozusagen die erste Phase der Zusammenarbeit mit einer sehr eigenständigen Expertentruppe in Neues und die Idee war ja dass man das weiter miteinander vernetzt und dann eben auch das Potenzial was man da noch hat Support-Möglichkeiten, Berechnung, Simulationen, Prüfstandswesen.
01:06:13: Die ganze Expertise in der AVL ist ja
01:06:15: gigantisch...
01:06:16: ...quellenegantisch für so was?
01:06:18: Ja, ihr könnt wirklich ganz zeitlichen Traktor also mit den normalerweise AVL es ja vor allem im Automativbereich da ist eigentlich die Heimat.
01:06:27: aber diese Prüfstände also sogar auch Entwickler von ganz vielen Prüfsthemen oder Prüfe die eingesetzt werden, ja ich weiß wir waren ein letztes Jahr oder vor zwei Jahren bei der Entwicklung von den, also bei der Präsentation von den neuen das Tech Center.
01:06:44: Das ist ja nicht nur einzig, aber auch weil er weltweit im Tech Center hat und auch bei euch Neues hier testet ihr auch oder habt ihr da auch verschiedene Tests?
01:06:55: Ihr konntet wirklich einen Charakter von null vom Reisbrett oder vom Weißblattpapier.
01:07:04: Jetzt ist natürlich so, die Leute fragen dann ihr seid nur zwanzig und ihr baut einen kompletten Traktor.
01:07:09: Man muss ja sagen wir haben das auch immer klar gemacht Wir bauen einen Komponenten-Traktor Und machen damit eigentlich das gleiche wie eine Sehne-Wirkungsmannschaft von einem OEM.
01:07:21: Und manchmal ist es so, dass die ORM-Organisation auch ihre eigenen Schlüsselkomponenten entwickeln.
01:07:26: Das sind in der Regel aber auch in den Organisationen dann separate Gruppen wie Motorordern, Getriebe oder
01:07:34: Hinterachseln.
01:07:35: Die Integration selber wird dann in einem Fahrzeugintegrationsprojekt gemacht und das ist sozusagen an die Sperrspitze, die sich aus den verschiedenen Entwicklungsfaden eine Technologie erzieht Und das ist eigentlich unser Kerngeschäft gewesen.
01:07:51: Also wir haben keine Maschinen komplett gebaut.
01:07:56: Nein, ihr habt hier entwickelt und man muss ja eins sagen
01:08:01: also
01:08:01: wenn man sieht dass Kubota mit der siebener Serie wo haben die sich hinentwickelt heute weltweit?
01:08:09: quasi die Nummer zwei, das ist schon gigantisch.
01:08:13: Ja!
01:08:14: Wenn man das in diesen...
01:08:16: Ohne drei Röhrsorte!
01:08:16: Stimmt es halt, ich glaube im Moment sind zu vorziehen insgesamt im Agri-Culture-Bereich.
01:08:22: Das ist schon giantisch.
01:08:23: also da habt ihr schon eine gute Arbeit abgeliefert?
01:08:26: Das muss man sagen.
01:08:27: Wir haben
01:08:28: ja dann den Anschluss, also in der Zeit wo ich auch da war, haben wir ja noch diverse andere Sachen gemacht und auch komplette Entwicklungen.
01:08:34: Es ist ja immer so wenn man mit einem OEM das machte ist eine AVL alles machte, es ist immer eine Zusammenarbeit.
01:08:43: Der Motor war ja ein bekannter Motor von Kubota?
01:08:47: Ja
01:08:47: genau!
01:08:48: Da wussten
01:08:48: wir ja kein Motor entpippen
01:08:50: da, oder?
01:08:51: Dieser großvolumige Motor das war ja Novom einen über sechs Liter Motor mit vier Zylindern zu machen, aber den habe
01:08:59: ich nicht entwickelt sondern der kam ja aus
01:09:02: einem Komponent.
01:09:03: Auch die Kabine der Rahmen gab es schon der ist nur adaptiert worden, aber die gesamte Innenausstattung das Ergonomie Konzept auch Software und so weiter hat in diesem Fall die AVL gemacht.
01:09:17: Aber das ist halt nicht immer so, dass zum Beispiel die Software-Architektur macht an den Kunden selber weil sie das auch in anderen Maschinen haben.
01:09:24: Da unterstützt dann eine AFL zum Beispiel oder wenn irgendwelche Achsen da sind Das kann schon mal ein separates Projekt sein was parallel aus AFL mit beigesteuert wird.
01:09:36: Also es ist ja gut der Hinweis!
01:09:38: Ihr macht mich immer Komplexer und so, hier macht er viel mit ihr zusammen.
01:09:42: Aber diese alles denkt man von klein oder?
01:09:45: Integration,
01:09:47: Featuring, all diese Themen.
01:09:48: Ich will ja nicht zu viel Werbung für die AFL machen aber das ist schon...
01:09:52: Nein, aber für dich das ist ja etwas was du gemacht hast.
01:09:54: Das ist
01:09:56: ein Alleinstellungsmerkmal dass man aus einem großen Portfolio auch schöpfen kann.
01:10:02: die da bis heute arbeiten, die machen das schon sehr gut.
01:10:06: Ja, das ist natürlich schwierig jetzt.
01:10:08: Und auch
01:10:09: über Neues hinaus und Steier in den Karten sind sehr viele fähige Leute, die da extrem gute Arbeit haben.
01:10:14: Über die
01:10:15: AVL-Themen oder Entwicklungsthemen, da sind NDS dahinter.
01:10:19: Aber ich will noch mal sagen, man muss ja immer nur letztlich wir sind nicht in der Personality Story, aber es ist ja immer du bist damit verknüpft?
01:10:28: Oder warst jetzt die ganze Pistatur alles was wir jetzt gemacht haben, Ja, immer die mit deiner Person verknüpft.
01:10:35: Deswegen habe ich jetzt da
01:10:36: nochmal... Das war
01:10:38: wirklich von bis auf... Das
01:10:39: ist eine extrem interessante Zeit weil man auch so viele unterschiedliche Kunden und Kulturen gesehen hat.
01:10:48: und
01:10:50: was
01:10:51: ich eben dort gelernt habe, dass man auch sehr unterschiedliche Arten und Weisen zum gleichen Ziel kommen kann und dass es nicht das eine optimale Muster gibt.
01:11:02: Es gibt nicht
01:11:02: nur einen Weg, das stimmt.
01:11:03: Lass mich mal eine Frage stellen!
01:11:05: Wir haben ja sehr viel über dich erfahren vom Studium, vom Hof, deine beruflichen Stationen.
01:11:11: Wenn du deine Erfahrungen aus Landwirtschaft der OEM Zeitglas Produktverantwortung Ariane-Fierhundert, Organisationsentwicklung und Engineeringgeschäft bei AVL auf die zentrale Erkenntnis verdichten
01:11:25: müsstest
01:11:28: Macht technische Produktentwicklung und Führung am Ende wirklich wirksam.
01:11:36: Ja, die Frage haben wir uns häufig gestellt was ist eigentlich der Hebel an dem man drehen muss?
01:11:41: Es ist unglaublich vielschichtig.
01:11:43: es ist eher sehr schwer das in eine Formel zu bringen weil ich glaube eine Formeln die man da anmelden kann ist dass man egal in welchem Kontext das ist man braucht immer eine kritische Masse an kompatiblen fähigen Leuten eine Chance haben, als Gruppe wirksam zu sein.
01:12:04: Eine Organisation ist immer im ständigen Wandel in der Transformation wie man heute sagt und es ist für Einzelpersonen so fähig und sportlich die Seilmögen nicht leistbar in einem Gefläch was schon da ist Veränderung zu machen.
01:12:21: sie brauchen immer eine kritische Masse an Leuten die sich auch finden.
01:12:26: Also Sie müssen sie gar nicht jetzt irgendwie organisationell zusammenführen, die finden Sie automatisch auf dem Weg Ihrer Suche nach der Erlösung.
01:12:35: Aber man muss in den verschiedenen Ressorts eine kritische Masse an Leuten haben, die einfach kompatibel sind und nicht gleichgestellt oder dass sie alle...
01:12:46: Wie wichtig ist da die Führung?
01:12:50: Du zum Beispiel als Führungspersönlichkeit?
01:12:53: Ja, ich glaube... Das Wichtige ist erst mal, dass man das überhaupt erkennt.
01:13:02: Dass es zu wenige kompatible Spieler gibt und die keine Chance haben.
01:13:06: Denn die Brennen sind ja hochmotiviert und sie haben einen letalen Verschleißfaktor wenn die Fanger zu brennen und schaffen sich noch mehr.
01:13:19: Und die brennt einem weg!
01:13:21: Das darf nicht passieren.
01:13:22: Und das ist die Führungsaufer, erstmal das zu erkennen und dann diesen Leuten auch eine Perspektive zu geben.
01:13:34: Dass sie es auf sich nehmen, sich da zu verausgaben und dann auch schwierige Phasen zu durchlegen.
01:13:41: Das schafft man eben durch eine Gemeinschaft von Leuten, die an ein gemeinsames Ziel glauben ohne dass die sich jetzt zu einig sind.
01:13:49: Also ich drehe nicht darüber, dass man alle Diskussionen und Widersprüchlichkeiten wie aus Rang dazu gar nicht.
01:13:57: Aber das ist eben ganz wichtig!
01:13:59: Und wenn man dann in einer Führungssituation ist, es kann ja also vom Ziel-Level bis zum Werkstattleiter sein... Dann ist es wichtig, dass Leute auch fördert und pflegt, die das annehmen wollen Und die auch in diesem Mindset sind, dass man diese Weiterentwicklung eben auch macht und Verantwortung übernehmen.
01:14:30: Auch über diesen engen gefassten, prozessual definierten Bereich hinaus ohne jetzt überall rumzuwerken – das muss schon gerichtet sein!
01:14:39: Aber diese von Verständnis, die Zusammenhänge dieser Überlappung also dass ich weiß.
01:14:46: Ich bin ein Rätchen im Getriebe aber ich weiß auch was passiert wenn ich drehe und wo es wackelt das ist schon wichtig.
01:14:54: und da die Balance zu finden, einmal aus diesem holistischen oder generalistischen Ansatz.
01:15:00: Und dass man Leute auch entlastet von dieser Bürde das alles was man macht im Großen und Ganzen perfekt funktioniert.
01:15:09: In diesem kleinen oder so überschaubaren Team, das sagt ihr auf der Zwanzigleute wie viel Prozent deiner Arbeitszeit oder von dir selber hast du noch tatsächlich noch technisch eingebracht?
01:15:19: Dass du an eigenen Technikprodukten, wieviel war Führung?
01:15:23: eben das kommerzielle, der kommerziellen Bereich.
01:15:26: Können Sie daumen mal Fensterkreuz?
01:15:29: Also es hat sich jetzt im letzten Abschnitt als die GmbH vereinbart wurde in die Auffall Deutschland, hat sich das so ein bisschen verschoben.
01:15:39: Vorher war das so dass ich also eine Hälfte ungefähr oder drittel eigentliche um die GMBH-Themen finanzielle Sachen abrechnen und so weiter was man so macht als Pokerist Dann einen Technischen Teil, also wie gesagt ich war ja in der Funktion dieses Gesamtverantwortlich für diese Programme sehr viel auch im Grundgeschäft planen.
01:16:03: Hast du noch CAD gezeichnet?
01:16:05: Nein,
01:16:05: nein habe ich nie gemacht.
01:16:06: Also die
01:16:07: letzte CAD Arbeit habe ich während meiner Diplomarbeit gemacht.
01:16:11: Also ich bin kein Konstrukteur, der jetzt ad hoc irgendwie sich an ein CID Bildschirm setzt und das besser konstruiert als meine Konstruke.
01:16:22: Das hat mich sicherlich auch immer wieder davor geschützt selbst
01:16:25: zu machen.
01:16:27: aber was ich schon gemacht habe ist... Ja und das ist dann, ich sag mal technische Arbeit aber auch Führungsarbeit zugleich.
01:16:34: Dass ich sehr tief in diesen technischen Diskussionen Revios mitgemacht
01:16:39: habe.
01:16:39: Gut dass
01:16:40: du das versteckt hast.
01:16:42: Weil ich das brauchte um auch entscheidungsfähig zu sein, aber auch um den Leuten das Gefühl zu geben, dass sie da nicht mit jemandem spricht er nur nach... nach KPI irgendwie fungiert, sondern der auch versteht worum es geht.
01:16:55: Um dieses Gefühl Leuten zu geben und Wertschätzung für ihre Arbeit und zu verstehen wie zusammensehende sind um die richtigen Fragen zu stellen.
01:17:05: das ist das eigentliche Asset also dass man eben wenn alles optimal zu sein scheint dann das Haar da so befindet.
01:17:14: Das ist nicht immer angenehm Aber es ist deutlich schwieriger, Dinge zu verneinen und zu erklären warum als zu sagen ja das kommt auch super sieht er schön aus.
01:17:25: Denn das ist auch eine Lehre die ich eigentlich in den verschiedenen Stationen also von Zuhause über Lohnunternehmer in Klas dass diese unternehmerischen Leute, diese Entrepreneure wie man sie so schön nennt Hatten alle eine Eigenschaft, die haben viel früher als das grodere Leute erkannt.
01:17:47: Wenn etwas in einer guten Phase gut läuft, dass sie am Horizont schon erkannt haben...
01:17:54: Wo die Endlichkeit
01:17:55: ist?
01:17:56: Wir müssen umschwenken!
01:17:59: Die Märkte erkennen,
01:18:01: viele Konstruktionen erkennen.
01:18:03: Wo läuft das hin und was passiert?
01:18:05: Ganz wichtiger Punkt bei Validierungsstrategien.
01:18:08: Wie früh muss ich eigentlich Dinge
01:18:10: abklopfen?!
01:18:11: Wo kann ich das Risiko laufen lassen?
01:18:13: Wo muss ich einschreiten, wo muss ich tiefer bohren.
01:18:16: Würdest du denn selber für dich sagen dein Profil oder dass
01:18:22: du
01:18:22: eben ganz stark deine Kompetenzen in diesem Führungsbereich hast?
01:18:31: Ja ist ja schwer sowas selber
01:18:34: zu
01:18:34: taxieren.
01:18:35: Ja aber wirklich mal so eine alte Franchie zum
01:18:37: Kurs und knapp!
01:18:39: Ich weiß nicht, ob man das selber abschließen kann.
01:18:44: Aber ich glaube durch diese Kombination aus einem sehr breiten Blick und auch einem tiefen technischen Verständnis, auch aus der Applikation heraus... ...und dann meine ich nicht nur Landtechnik also auch Anwendungen als solche.
01:18:56: was funktioniert technisch?
01:18:57: Und es geht weit über Land-Technik oder so?
01:19:01: Das zu verbinden mit einer Art und Weise, wie man Leute da auch hintrimmt.
01:19:06: Dass sie sich ähnlich ihre Sinne schärfen das ist dann die Führungsaufgabe.
01:19:10: aber die Funktionierung alleine ist eine leere Hülse.
01:19:15: also es muss schon gefüllt sein mit einem Kompetenzfundament was man dann nutzt, um ja auch führen zu können.
01:19:23: Das glaube
01:19:23: ich.
01:19:24: Das ist
01:19:24: der gute Schlusswort.
01:19:25: Wir sind wahnsinnig weit fortgeschritten.
01:19:28: Lass
01:19:28: uns das machen lassen.
01:19:29: Also deswegen habe ich ihn jetzt damals noch so selber meistern
01:19:33: zu gehen.
01:19:34: Eine vielleicht eine.
01:19:35: Aber da wirklich die
01:19:37: letzte.
01:19:37: Nach elf Jahren AVL für dich beginnt ne neue Phase.
01:19:41: Ja welche Themen oder welcher Art von Verantwortung möchtest du künftig übernehmen?
01:19:46: Oder wo siehst Du deine deine weitere Gestaltung deines Lebens, deines beruflichen Lebens.
01:19:53: Wo soll es hingehen?
01:19:54: Wo soll die Reise
01:19:55: hingehen?".
01:19:56: Kurz und knapp!
01:19:57: Also ich glaube dass in dieser Kombination aus
01:20:02: Erführung
01:20:03: und technischer Entwicklung aber nicht jetzt als reintechnische Entwicklung sondern über den gesamten Produktlebenszyklus das ich da am wirksamsten bin Und ich bin da jetzt thematisch gar nicht festgelegt, aber es ist sehr lange mich mit Traktoren befasst.
01:20:20: Aber das ist ableidbar in viele Bereiche und ich würde mich freuen wenn ich in Zukunft in einer ähnlichen Vielfalt auch mich einbringen kann und auch Leuten irgendwie helfen können sich weiter zu entwickeln und ja weiterhin das zu erleben was ich jetzt auch die letzten Jahre erlebt habe dass eine Organisation wächst Und wenn man dieses frei legt, was das für Kräfte freisetzt.
01:20:47: Das finde ich ist eigentlich...das ist das Gefühl von Wirksamkeit, was man sich wünscht und das funktioniert nicht immer gleichermaßen und ist aber trotzdem die Motivation für
01:20:58: mich auch.
01:20:59: Schönes Schlusswort oder?
01:21:01: Jetzt haben wir überhaupt nichts gesagt.
01:21:02: wie alt bist du jetzt gerade?
01:21:06: Das ist aber eine Indies-Fahrt.
01:21:09: Wenn wir nach vorne schalten, das ist ja wirklich die Frage, wie viele Leute da stehen?
01:21:12: Ich bin
01:21:13: siebenundvierzig, ich werde jetzt im Sektor
01:21:15: wieder... Besten Alter als du jetzt, Gott!
01:21:17: Ja,
01:21:18: der
01:21:19: Jung.
01:21:20: Ich bin ja jetzt kein Frischling mehr, aber... Ich bin zehn
01:21:24: Jahre älter.
01:21:26: Ja, aber das fragen doch Leute dann.
01:21:29: Es wird ja viel diskutiert über Fahrkräftemangel oder Flugungskräftemangeln und... Ich gehöre zu den Leuten, die wenn sie sich irgendwie für etwas begeistern... ...die dann da auch mit Haut und Haaren drin sind.
01:21:43: Ja das haben
01:21:43: wir ja gespürt.
01:21:44: Wir kennen dich jetzt auch schon länger.
01:21:46: Das ist auch so mein Codex.
01:21:48: Ich kann da gar
01:21:49: nicht anders.
01:21:50: Also ich glaube ich habe in dem Gespräch jetzt gut rausgekommen.
01:21:53: Aber
01:21:53: jetzt gibt es den
01:21:54: Abschluss los!
01:21:56: Ja okay, das war der Trecker TalkPodcast mit dem Amen.
01:22:03: Es freut mich immer wieder, Wir haben so einen Talk, auch mit Persönlichkeiten, die uns sprengern muss.
01:22:09: Wo es mehr geht also um Technik und anruhende auf dem Markt.
01:22:13: Und wirklich um Menschen.
01:22:14: du hast so gerade... Wir haben jetzt eigentlich da in diesem Talk über Organisationen, über Strukturen, wir haben so viele Dinge gestreift!
01:22:22: Ich könnte mit dir, ich meine, wir könnten stundenlang noch unterhalten.
01:22:25: Aber vielen herzlichen Dank für deine... Persönliche Erfahrungen, die du jetzt mit uns mit den Hörern da geteilzt.
01:22:35: Und auch deine konkreten Geschichten.
01:22:37: Das war eine Freude!
01:22:39: Macht wirklich Spaß.
01:22:40: Uns gibt es schon mal wieder überall da wo es Podcasts gibt und natürlich auch bei uns auf der Homepage kann man die Sachen abrufen auf allen paar geilen Kanälen.
01:22:49: Vielen herzlichen Dank, Armin.
01:22:50: Und wir drücken dir die Daumen und vielleicht also deine Kompetenzen oder mal schauen.
01:22:56: Wir haben ja auch immer wieder mal Projekte, wenn man die mal anzapfen.
01:22:58: Ja, genau!
01:22:59: Ja, sehr gerne!
01:23:01: Auch von meiner Seite Armin vielen Dank für dieses offene und doch sehr persönliche Gespräch und auch für den Streifzug durch deinen Kompetenzfelder.
01:23:10: Das ist schon sehr beeindruckend.
01:23:11: Also das hat mir gut gefallen.
01:23:13: Danke schön!
01:23:13: Deswegen schildern Sie Persönlichkeit am Anfang?
01:23:16: Ich
01:23:17: höre dass er nicht so gerne war...
01:23:19: Aber du bist Beschein, aber das ist nicht mein Bild trifft.
01:23:23: Also ich glaube dass man sich immer darüber bewusst sein muss wo man steht
01:23:29: und ob man schillerne ist oder nicht.
01:23:32: Ja das beurteilen ja andere.
01:23:33: Das müssen andere beurten.
01:23:34: Genau deswegen haben wir das Beurteilung und dann polten wir.
01:23:39: Also bis zum nächsten Mal!
01:23:44: Bis bald.
Neuer Kommentar