Dieter Dänzer trifft Martin Steudel von SSAB
Shownotes
Neue, sehr inspirierende und informative Folge vom #TreckerTalkPodcast ist jetzt über alle Kanäle abrufbar!
💥 Den schwedischen Stahlproduzenten SSAB Steel dürften wahrscheinlich nicht allzu viele Zuhörer sofort in seiner Bedeutung verorten können, wenn wir aber ergänzen, dass es sich dabei um den Hersteller von Hardox handelt, dann dürfte es bei den meisten in den Ohren klingeln. Hardox ist seit 1974 eine geschützte Marke für den weltweit führenden, hochverschleißfesten Stahl von SSAB, der für extreme Haltbarkeit, hohe Härte und Zähigkeit bekannt ist.
💡 Anlässlich der Messe bauma in 2019 haben die Schweden mit dem Hardox HiAce eine Sortiments-Ergänzung präsentiert. Dabei handelt es sich um einen Stahl, der speziell für den Einsatz in sauren und korrosiven Umgebungen entwickelt wurde. Er kombiniere die hohe Verschleißfestigkeit von Hardox-Stahl mit einer verbesserten Korrosionsbeständigkeit – die Rede ist von einer zwei- bis dreifachen Widerstandsfähigkeit.
🎙️ Bei unserem Talkgast Martin Steudel handelt es sich um einen absoluten Stahl-Guy mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung in diesem Metier! Er startete im August 2002 bei der Klöckner & Co. Deutschland GmbH im Vertrieb und wechselte im Januar 2014 zu SSAB. Seit rund 4 Jahren ist er als Area Sales Manager für alle Kunden im deutschsprachigen Raum der Ansprechpartner Market & Applications Agriculture aktiv.
🎯 Im Talk führte er uns mit großer Expertise und bemerkenswerter Klarheit durch die Entwicklungsgeschichte und Zukunftsaussichten der Spezialstähle. Die über fünf Jahrzehnte gewachsene Kompetenz von SSAB Svenskt Stål AB als führender Anbieter von Mehrphasen- und Vergütungsstählen, Band-, Flach- und Rundstahlprodukten sowie Konstruktionslösungen dürfte für alle künftigen Zuhörer eindrucksvoll greifbar werden. Die Lösungen des Unternehmens mit einer jährlichen Stahlproduktionskapazität von 8,8 Millionen Tonnen umfassen auch Mehrwertdienste vom Konzept bis hin zur Lieferung.
👉 Der Moderationsfaden im Talk spannt sich von den Anfängen der Hardox-Entwicklung im Jahr 1974 bis hin zur neuesten Evolutionsstufe Hardox HiAce, er beinhaltet natürlich auch eine Kurzbeschreibung des Unternehmens und der weltweiten Aktivitäten. Wir konnten jedenfalls wirklich tiefgehende Einblicke in die technologischen Fortschritte und deren konkrete Bedeutung für Anwendungen – insbesondere auch in der Landtechnik – gewinnen. Seit Jahrzehnten sind Stahl und Wirtschaftswachstum untrennbar miteinander verknüpft, ohne Stahl wären viele Meilensteine nicht nur in der Landwirtschaft niemals möglich gewesen.
Alle Insights zu diesem hochrelevanten und zugleich faszinierenden Thema gibt es in Kürze im TreckerTalk Podcadt vom NewIdeasThinkTank.
Transkript anzeigen
00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zum Trecker Talk Podcast des New Ideas Think Tank, einem auf die Landtechnik ja generell die Off-Highway Branche spezialisierten Beratungsunternehmen.
00:00:17: Dieser Podcast ist für alle Landtechniken Professionals und Begeisterte, die wissen wollen wie die Branche tickt!
00:00:24: Hier fahren sie einzigartige Hintergrundinformation aus erster Hand von den entscheidenden Köpfen der nationalen und internationalen
00:00:31: Landtechnikersteller
00:00:32: und Händler.
00:00:33: Dadurch bekommen Sie mehr Sicherheit in ihren Entscheidungen wie sie auf
00:00:36: die Überholspur
00:00:37: in eine erfolgreiche Zukunft bringt.
00:00:40: Und damit viel Spaß mit der heutigen Folge!
00:00:44: Mein Name ist Dieter Denzer, für die Aufnahme dieses Podcast haben sich mein Geschäftsführer-Kollegin der Eleführer und ich uns im Frankfurt mit einem Talk-Gast vom schwedischen Stahlproduzenten SSAP getroffen.
00:00:58: Wahrscheinlich dürfen nicht allzu viele Zuhörer das Unternehmen irgendwie verorten können.
00:01:03: wenn ich aber ergänze dass es sich dabei um den Hersteller von Hadox handelt dann dürfte es bei den meisten in den Ohren klingeln in unserer Branche.
00:01:10: Also da bin ich mir ziemlich sicher.
00:01:12: Hadox ist seit, ne?
00:01:13: Schwedenstahl ist bekannt
00:01:15: oder?
00:01:16: Ja aber HadoX ist wirklich, das ist glaube ich so ein Begriff.
00:01:20: Wahrscheinlich jeder mal irgendwo der wohin in unsere Branche ist, glaube ich dem, dem ist ja auch Begriff schonmal begingen.
00:01:24: Aber da kommen wir später noch dazu.
00:01:26: und den Hadoxx ist seit nineteenhundertsevierzig.
00:01:28: also muss man überlegen schon vort sich auch eine geschützte Marke für den weltweit führten hochverschleißfesten Strahl von SSAB Der für extreme Halbbarkeit, hohe Härte und Zähigkeit bekannt ist.
00:01:41: Aber das bleibt nicht bei.
00:01:43: dabei stehen angesichts der Baumaar-Schritten mit dem Hadox Hiace ein Sortimentsergänzung präsentiert.
00:01:54: Dabei handelt es sich um den Stahl, der speziell für den Einsatz in sauren und korrosiven Umgebungen entwickelt wird also gerade für uns in der Landtechnik und auch im Baumaschun-Bereich, alles eigentlich in unserer Off-Highway Branche.
00:02:06: ein hochinteressantes Produkt.
00:02:08: Er kombiniert die hohe Verschleißfestigkeit von Hardrockstahl mit einer verbesserten Korrosionsbeständigkeit – die Rede ist hier von einer zwei bis dreifachen Widerstandsfähigkeit!
00:02:19: Genaues darüber wollen wir von unserem Gesprächspartner fahren den ich nun begrüße.
00:02:23: Martin
00:02:25: Steudel Herzlich gegrüßt erstmal schon.
00:02:28: Und jetzt sage ich noch ein bisschen was dazu, du bist seit zwölf Jahren bei SSAB und seid rund vier Jahre als Area Sales Manager für alle Kunden im deutschsprachigen Raum.
00:02:37: der Ansprechpartner Market & Applications Agriculture.
00:02:40: aber du bist ja ein richtiger Jahrzehnte langer Stahlgeier also muss man sagen wirklich ein Spezialist.
00:02:46: Du warst nämlich.
00:02:47: insgesamt kommst du nämlich mit deiner Zeit beim Glockener Stahl.
00:02:51: kommst auf drehen zwanzig Jahre
00:02:52: Martin!
00:02:53: Hast du auch selber
00:02:54: Zeit im Stahl?
00:02:56: Ja, wirklich.
00:02:58: Ich würde jetzt mal sagen... Du gehörst schon zu den kompetentesten Ansprechpartnern in dem Bereich Stahl, Martin.
00:03:07: Herzlich gegrüßt von
00:03:07: uns.
00:03:08: Hallo.
00:03:09: Guten Morgen zusammen erstmal.
00:03:10: Freu mich dass ich hier sein darf.
00:03:11: Wir freuen uns auf
00:03:12: das zu sprechen.
00:03:13: Also wie gesagt wir hatten ja Vorbesprayers und wir wissen also schon jetzt als Vollschusslobber ein ganz tolles Gespräch.
00:03:19: Martin
00:03:20: die meisten Zürer dürften Wenn man schon sagt, ich würde einmal mit Hadox in den Berührung kommen.
00:03:27: Aber eben nochmal zu dem Unternehmen, zu SSAP als Stahlproduzenten.
00:03:32: Da haben wir ein bisschen die Zuhörer schon mal vorweg.
00:03:35: Was steckt denn da?
00:03:36: Wer ist das, der diesen Stahl und auch diese neuen Stahle?
00:03:41: Also das sind ja Spezialstähle, die diese Sachen produzieren.
00:03:45: Erzähl doch den Zuhörenden auch.
00:03:47: Du hast es schon richtig gesagt also jeder, der mit Stahl
00:03:51: zu tun hat
00:03:52: kennt Hadox oder die meisten.
00:03:54: Die wenigsten kennen aber die Firma, die dahinter steckt, nämlich die Firma SSHW.
00:03:59: Ja wer ist die Firma SSAW?
00:04:01: Um es ganz kurz zu sagen wir sind ein Stahlwerk mit nordischen Wurzeln.
00:04:09: Wir agieren heute jedoch global.
00:04:12: Wir haben Produktionsstätten in Schweden, Finnland und Nordamerika und sind in Summe ca.
00:04:21: Starwerk relativ klein, mit einer Jahreskapazität von ca.
00:04:25: ...
00:04:27: was heißt relativ klein?
00:04:28: Wo wirds das vorwarten?
00:04:28: Das
00:04:29: kann man sich gar nicht vorstellen!
00:04:30: Also Acht Millionen Tonnen ist wirklich ziemlich klein und wenn man guckt die größten Starwerker weltweit haben Kapazitäten von über hundert
00:04:38: Millionen Tonne.
00:04:39: also Acht Million Tonnen für uns ziemlich kleinen.
00:04:42: wir haben aber den Fokus und den Schwerpunkt ausschließlich auf Spezialstehle und Premium-Stehle.
00:04:48: bei den meisten anderen Werken ist das so, dass der Fokus den Schwerpunkt noch auf Standardsteil liegt und Spezialstelle eher die Nischen sind.
00:04:58: Bei uns ist es genau umgedreht.
00:05:01: unsere Fokus sind hochfeste Verschleißfeste, prämische.
00:05:05: Martin, kannst du ganz kurz den Zuhören?
00:05:07: oder auch für uns wenn wir jetzt über Standard sprechen was wäre Standard?
00:05:11: Sind das Baustelle?
00:05:12: oder wo müssen wir Standard verorten?
00:05:14: Standardstahl
00:05:15: Ja kann man sagen.
00:05:16: also Baustehle S-Zwo-Drei-Fünf, S-Dreifem-Fünff wird es ja auch nach Schiffsbaustählen dazu.
00:05:22: Okay.
00:05:24: Also unsere Definition für Standardstehle ist alles was nicht vergütetes.
00:05:29: Streckgrenzen ab siebenhundert Megapascal definieren wir als hochfeste Stehle.
00:05:36: Meinen Feinkonstallen?
00:05:38: Ja,
00:05:42: wenn man an so einem Punkt sieht, der passt jetzt gerade mal was eigentlich Stahl bedeutet.
00:05:48: eine Stahl also glaube ich das haben wir so gestern Abend ja noch so ein bisschen ohne Stahl.
00:05:54: Stahl hat die Welt verändert.
00:05:55: Also wie siehst du das?
00:05:56: Was
00:05:57: bedeutet
00:05:57: Stahl für die Gesellschaft?
00:05:58: Ja, absolut
00:05:59: richtig.
00:05:59: Bedeutet viel.
00:06:00: Vielleicht ein kurzer Punkt zum Thema Hardrocks wenn ich das ergänzen darf.
00:06:04: Viele sehen Hardrox als Synonym für einen Verschleißblech Als Gattungsbegriff.
00:06:11: Hardrochs ist aber kein
00:06:12: Gattung
00:06:12: Begriff.
00:06:13: Hadochs ist eine eingetragen geschützte Marke von SSHB.
00:06:17: Darf man nicht verwechseln wird.
00:06:18: oft verwechselt viele die bestellen oder fragen Hardrocs an Aber Harrocks gibt es nur von der Firma SSAB.
00:06:26: Das ist vielleicht noch ganz wichtig.
00:06:28: Zu deiner Frage, um darauf zurückzukommen.
00:06:30: Bedeutung von Stahl für die Gesellschaft?
00:06:33: Man muss sich noch eines vorstellen... Wenn man heute den Stahl aus unserer Gesellschaft raus dem Würde, das würde fast alles zusammenfallen.
00:06:42: Es gibt keine Brücken, kein Autos, keine Hochhäuser, Züge Böbel, Besteck zum Beispiel.
00:06:49: Und das ist nur das was man sieht.
00:06:50: Also es bleibt nicht mehr viel übrig.
00:06:54: Die Welt verändert, also das kann man sagen oder?
00:06:56: Das ist der Eintritt in die industrielle Revolution
00:06:59: gewesen.
00:07:01: Stahl ist auch sehr eng mit Wirtschaftswachstum verbunden und gesellschaftlichen Fortschritt
00:07:06: untrennbar.
00:07:07: Untrennbaren!
00:07:07: Ich habe zwei Beispiele mitgebracht.
00:07:10: Das erste Beispiel kommt aus der Liftingbranche aus dem Mobilkransegment.
00:07:14: vor... Fünfundzwanzig, dreißig Jahren war das Standard, dass ein Mobilkran sein eigenes Gewicht heben konnte.
00:07:24: Das stimmt!
00:07:25: Heute
00:07:26: ist es so... Ein moderner Mobilkrant kann das zehnfache oder noch mehr von seinem eigenen Gewicht Heben und das Großteil aufgrund des Staates natürlich.
00:07:38: Zweites
00:07:39: Beispiel.
00:07:41: Wie erklärst du das?
00:07:44: Das wusste ich nicht, ne?
00:07:48: Wir erklären es vielleicht in Zugehörern...
00:07:50: Also wenn man sich das plastisch vorstellt ein Baustange S-Treffen V zum Beispiel hat eine Festigkeit wie eine Streckgrenze von dreieinundertfünfundfünfzig Megapascal einen.
00:08:06: Ein moderner Stahl in der Kranindustrie hat thirteenhundert Megapascal-Streckgrenze, also das Vierfache.
00:08:14: Knapp das Viertfache und das ist natürlich ausschlaggebend um speziell beim Ausleger von einem Mobilkran Lasten zu heben ohne dass der Auslegerschutz
00:08:29: zusammengeht.
00:08:33: Also
00:08:34: für mich immer so ein faszinierendes Beispiel, ich weiß nicht wie euch das geht.
00:08:38: Wir waren ja in Österreich, die da mal einen Projekt gehabt.
00:08:40: und wenn man dann mal in der Seilbahn sitzt und du siehst dieses schmale Drahtseil, dieses zusammengekordelte Tau und dann hängt eine Gondel dran und da steigen zwanzig Leute ein Und das fährt dann da jahrelang rauf und runter.
00:08:54: Dann sieht man, wie stahl die Welt verändert hat, dass man Berge erklimmen kann ohne darauf hochzulaufen.
00:09:00: Du hast ein zweites Beispiel, was ist der zweite?
00:09:03: Zweites Beispiel sehr passend für einen heutigen Podcast kommt aus der Landwirtschaft oder aus der Langtechnik.
00:09:09: Ich habe gelesen, dass in heutiger Landwirt im Durchschnitt bis zu hundertfünfzig Menschen ernähren können mit seiner Tätigkeit.
00:09:18: Stimmt!
00:09:19: Wenn man zurückgeht auf das Jahr waren das fünf, nur fünf Menschen.
00:09:24: Genau.
00:09:24: Und das hat natürlich noch andere Gründe, Mechanisierung
00:09:27: etc.,
00:09:28: aber vieles... Ja gut, mechanisierung ist auch gut!
00:09:30: Mechanisierung, vieles startet mit dem Stahl.
00:09:34: Also Innovationen beginnen mit neuen Werkstoffe, das kann man so sagen.
00:09:38: Also
00:09:39: du hast gerade schon die Brücke zu Landtechnik geschlagen.
00:09:43: also kann ich wirklich ja sagen?
00:09:44: Ich habe letztens eine Diskussion gehabt mit mehreren Entwicklungsingenuern über die Meilensteine der Landtechnikerten.
00:09:49: Das ist ja auch etwas, was wir wirklich ganz intensiv betreut haben.
00:09:55: Konsens bestand dabei, dass nicht wenige Innovationen in der Landtänik überhaupt erst durch neue Materialien ermöglicht wurden.
00:10:03: Was Letzte betrifft wäre der Hard Ox Stahl also den du jetzt schon gerade da angeführt hast.
00:10:08: aber wo wären jetzt eigentlich dieser neuen Hard Ox High Ace zu verordnen?
00:10:15: Würde dir auch im Grunde eine neue technische Revolution ermöglichen.
00:10:21: Wenn wir sauer und korrosiv betrachten, dann denke ich schon.
00:10:25: Ich denk da an den Winterdienst
00:10:28: oder?
00:10:28: Also High-As wenn man sich den Hardrocks High As anguckt.
00:10:34: das Konzept des Regierungskonzepts und auch das Vergütungskonzept sind komplett anders im Vergleich zu den herkömmlichen Hardrochs Stillen.
00:10:43: Kannst du es erklären oder leuten?
00:10:45: Genau also die Idee.
00:10:46: die entstande in dem Jahr aus der Kooperation mit der Müllfahrzeugindustrie.
00:10:52: Interessant, ja!
00:10:53: Und unsere Partner waren die Entsorgungsunternehmen nicht die Hersteller, sondern die Unternehmen, die die Müll- verzeuge fahren und
00:11:06: nutzen.
00:11:08: Der Wunsch oder der Bedarf war gewesen, die Standzeit von dem ganzen Presswerk zu erhöhen.
00:11:18: Weil ihr müsst euch vorstellen, diese Einheit im Müllfahrzeug hat alles verschweißt.
00:11:23: Und das ist ein ziemlicher Aufwand, das auch was zu tauschen.
00:11:27: Die Fahrzeuge müssen raus, die müssen in die Wartung.
00:11:30: Es muss rausgeschweiß werden, Ersatz bestellt nur eingeschweißt – ziemlicher Auffand!
00:11:35: Deswegen war der Ansatz wie kann man oder was kann man tun um die Standzeit bei dem Müllverzeug konkret zu verbessern?
00:11:46: Und wir haben mit dem Komplett neuen Legierungskonzept,
00:11:53: im Grunde steckt der Legierung hinter uns.
00:11:57: Es ist
00:11:57: eine Kombination aus Legierungen und Wärmebehandlungen.
00:12:03: Man
00:12:04: muss
00:12:07: vielleicht auch sagen wie als Werk SSAB speziell in Oxel-Sund.
00:12:14: die Produktion
00:12:15: wird ausschließlich
00:12:16: Genau, in Schweden.
00:12:17: Wir produzieren ausschließlich hochfeste, verschleißfeste Stähle.
00:12:20: Also wir haben Anlagen die kein Werk in der Welt hat und können sehr viel tüfteln.
00:12:27: Das ist komplett unik?
00:12:28: Das ist komplet einzigartig!
00:12:30: Wir können damit sehr viele Tüftel, neue Legierungskonzepte versuchen.
00:12:35: Da musste auch keine Tausenden von Tonnen an Schmelzen aufbringen.
00:12:39: Das geht relativ einfach.
00:12:42: Auf jeden Fall kamen wir mit dem Hadox-VS Konzept, also sprich jetzt etwas mehr Kromentrenn, etwas mehr Nickel.
00:12:50: Du musst jetzt fein, du musst nicht der Miracolis... Aber ja, es ist schon da, wir haben hier über jeden Fachzuhörer und vor der Hexing ist sie schon, darfst ruhig ein bisschen in die Statue schauen?
00:13:03: Aber das stimmt schon!
00:13:05: für den sauren Einsatz und korrosiver Umgebung etwas zu machen, das würde ja auch eins-zu-eins quasi in die Landtechnik passen.
00:13:12: Ja hundert Prozent!
00:13:13: Also wenn wir schauen wie viele Dinge wir haben, alles was im Futtermischbereich mit Silaschen umgeht...
00:13:20: Das sind wir sehr schnell festgestellt.
00:13:23: noch zurückzukommen auf das Thema Müllfachzirken
00:13:24: im Stream.
00:13:25: Der Stahl, der wurde aus dem Jahr zwei Tausend Neunzehn gelonscht auf der Bauma Anfang Zwei Tausende Neunzen.
00:13:34: Ich habe diesen Grunde in Deutschland mitbegleitet.
00:13:36: Das
00:13:39: war
00:13:39: ein deutscher Unternehmer, ich hab den begleitet das Projekt und am Anfang war natürlich eine gewisse Skepsis da zweifache bis zu zweieinhalb oder dreifacher Standzeit.
00:13:50: Kann das möglich sein?
00:13:52: Und wir waren dann wirklich soweit.
00:13:54: Wir haben ihn überzeugt dass der alles testet.
00:13:58: Und da konnte es nicht glauben, das waren wirklich dreifache
00:14:00: Standzeiten.
00:14:01: Aber Martin, eine Frage dazu!
00:14:02: Wenn man sich das jetzt so vorstellt, dann denkt man, dreifach ist Standzeit ganz normal früher.
00:14:07: Dieter und ich haben ja einen handwerklichen Grund.
00:14:09: Ich habe der Land- und Baumaschinenmechaniker mal gelernt.
00:14:12: Ist das Material dicker geworden?
00:14:15: Ist es schwerer geworden?
00:14:16: Können die noch das gleiche Volumen laden?
00:14:18: oder seid ihr im Prinzip habt ihr die gleichen Ausgangsparameter gehabt bei diesem Müllfahrzeug, dass er gleiche volumina laden kann ohne mehr Gewicht zu bekommen und haben trotzdem die annäherndreifache Haltbarkeit.
00:14:35: Und das ist der charmante Nebeneffekt.
00:14:37: man kann sogar Gewicht rausnehmen.
00:14:40: Echt!
00:14:40: Man kann Gewicht reduzieren hat da natürlich etwas weniger zusätzliche Standzeit, aber wenn man beim gleich bei der gleichen Dicke bleibt hat man wirklich die volle zweieinhalb bis dreifache Standzeit in diesem Beispiel der Müllfahrzeuge.
00:14:56: Man muss ja auch sich vorstellen Hausmüll ist vom pH wäre ziemlich niedrig angesiedelt vier bis sechs und das ist aggressiv.
00:15:05: Das greift den Werkstoff an und wenn man dann noch in Kombination Die abrasive Komponente und Hausmüll ist ja sehr abrasiv.
00:15:12: Da kann ja alles drin sein, da können Glasscherben drin sein... Und das macht den Hadox High E's aus.
00:15:19: Da fühlt sich da wohl, wo man Korrosion, also niedrige pH-Werte in Verbindung mit Abrassion hat.
00:15:28: Verschleißabrieb.
00:15:30: Genau, Verschlesseabrieb, Material, Abtragung!
00:15:33: Da fühlte sich der HadoX High E es ja wohl.
00:15:36: Und wir haben, wie gesagt sehr schnell festgestellt es gibt noch viel mehr Potenzialer Industrie.
00:15:43: Ihr schaltet ja momentan schon also in mir folgt gerade so ein... Also euere Benner bei uns im Dreckertalk und da habt ihr ihn als Aufmacher.
00:15:55: Also habt ihr da schon Kunden?
00:15:58: Seid ihr da auch schon... Haben die das schon erkannt dass das eigentlich für sie einen Grunde auch eine völlig neue Möglichkeit gibt?
00:16:04: Ja ist das?
00:16:05: Der Stahl ist halt einzigartig.
00:16:07: Es gibt keine Norm dafür, es gibt auch keinen Äquivalent und deswegen freue ich mich auch, dass wir heute über den HIAS-Spezial sprechen können um die näher zu bringen, um wirklich diesen Stahl bekanntzumachen und was der für ein enormes Potential
00:16:23: hat
00:16:23: in der Landwirtschaft.
00:16:24: Und da sind ja auch keine Grenzen gesetzt.
00:16:26: Du hast gesagt die Futtermischwägen definitiv aber auch in Kombinationen mit Heu Biomasse, Silage...
00:16:34: Ja ich habe mir zum Beispiel die Ernte wegen.
00:16:36: Alles was mit ihm, mit solchen Materialen...
00:16:40: ...alles was irgendwo
00:16:42: saurem
00:16:42: Gebungen in Kombination mit
00:16:44: verstärktes... Güldetechnik
00:16:46: könnt ihr mal vorstellen oder?
00:16:47: Gülde-Technik
00:16:48: ist das Ganze aber ja.
00:16:50: Ich bin der Kaufmann und darf da sagen meine Techniker würden wir definitiv widersprechen.
00:16:55: Aber ich sage ab und zu Hadox HA ist eine Kombination zwischen Edelstahl und verschleißfesten Stahl.
00:17:03: Natürlich, es ist
00:17:04: kein Edelstahl!
00:17:07: Wart
00:17:09: Ihnen was ich interessant finde dass ihr Kunden habt die so tief in die Bedarfe mit euch einsteigen das sie im Prinzip fast einen Lastenheft mit euch formulieren und die Dinge wie Effizienz klar formulieren kosten Und am Ende ein total nachhaltiges Produkt rauskommt, so wie du das beschrieben hast was alles besser kann.
00:17:34: Aber nicht wo das Volumen nicht eingeschränkt wird, so finde ich es gut.
00:17:40: Das ist gut wenn man auf
00:17:41: Anforderungen
00:17:41: eingeht.
00:17:42: Genau den wir da fragen, also weil du hast ja das Beispiel mit dem Abfallunternehmen.
00:17:50: Ist für dich jetzt wirklich über zwei Jahrzehnte dabei?
00:17:54: verändert sich da?
00:17:55: was sind die erster?
00:17:56: so ist, da kommen die mit ihren... oder wer kommt auf die?
00:18:00: Wer ist denn eigentlich aktiver?
00:18:02: Du sagst, wenn du das betreut hast der dene überlegt hat.
00:18:07: Oder haben die ihre Anforderungsprofile dir geschildert und du hast es dann ins Unternehmen reingedragen.
00:18:12: oder wie verändert sich das gerade Martin?
00:18:15: Also bei uns ist das so.
00:18:17: wir legen sehr viel Wert auf Kundennähe auf eine wirklich partnerschaftliche Beziehung Und wir bedienen nicht nur Großkunden, das ist vielleicht nochmal wichtig zu sagen.
00:18:28: Wir bedienen auch Kunden die Tafelweise kaufen.
00:18:31: Das ist absolut kein Karo-Kriterium.
00:18:33: Auch wenn wir ein Stahlwerk sind und wir im eigenen Lege können Tafelfalse bedienten haben dadurch natürlich eine größere Reichweite.
00:18:40: Was wir aber sehen ist, auch bedingt durch die Automatisierung in der Produktion beim Kunde dass mehr Wert auf Qualität gelegt wird dass die Kunden schon einen Werkstoff einsetzen wollen.
00:18:53: Den Normalbaustall,
00:18:54: den kann er aus Indien oder sonst was sehr preisgünstig beziehen.
00:18:58: also das glaube ich über als Überleben-Strategie für schwedisches Unternehmen glaube ich macht ihr gerade das richtig, die richtige Strategie.
00:19:04: Keine
00:19:05: Chance!
00:19:05: Du musst dich fokussieren und spezialisieren und positionieren.
00:19:08: Der macht sich die Linke.
00:19:10: Richtig und deswegen ist auch unser Fokus die hochfesten Verschleißfestestehle.
00:19:16: Und unser Ansatz ist immer dem Kunde oder dem Endnutzer ein Mehrwert zu geben.
00:19:21: Wir wollen nichts konstruieren im stillen Kämmerlein, was niemand belötigt und das war auch beim HS so, wir wollten mit einem Produkt kommen, was den Markt- und dem Endnutzer einen tatsächlich greifbaren Mehrwert bietet.
00:19:35: Gehen wir mal nochmal... aber da steckt der Hadox drin.
00:19:38: HadoX HiAce heißt der erneuerbare Stahl.
00:19:41: Ich glaube, wir sind auch bei dem Hadox, sollte man vielleicht die Leute noch mal ein bisschen mehr mit abholen.
00:19:46: Gestern Abend uns da und auch die Veränderungen, die da erfolgen... Das ist ein extrem hoch versteißfester Stahl.
00:19:53: Also jeder der irgendwo in unserer Branche mit Stahl oder irgendwas zu tun hat, der hat das Intus dass es so ist.
00:20:01: Aber du hast uns gestern Abend erzählt, dass ihr richtig ... Was von ... was für ein Siebzehrafund war, das ist es nicht heute nicht mehr.
00:20:08: Sondern ich habe da sehr viel dran gearbeitet.
00:20:10: Erzähl doch mal, was sich da im Laufe der Jahre getan hat und wo er heute steht mit dem Harrocks?
00:20:16: In fünf Jahrzehnten!
00:20:18: Ja, in vier
00:20:19: Jahrzehn.
00:20:21: Vielleicht können wir mit dem Name beginnen.
00:20:24: Harrox.
00:20:25: Was bedeutet Harrocs?
00:20:26: ?
00:20:27: Und Harroks ist eine Zusammensetzung aus zwei Begriffen, nämlich den Wort Hard aus dem Englischen und das Ox sind die beiden Anfangsbuchstaben von unserem Produktionsstandort in Schweden, nämlich OXLOSUND.
00:20:42: Und wenn man sich die Produkte von uns anguckt dann zieht sich dieses Ox bei ganz vielen Produkten mit durch Hadox, Amox
00:20:51: etc.,
00:20:52: auf jeden Fall Hadoxx.
00:20:54: mehr als fünfzig Jahre am Markt und es ging damals los dass man Stück für Stück die Härte erhöht hat Also von vier Hundert Brinelle auf ihr Fünfzig, fünfhundert Brinellen.
00:21:05: Das ist Brinelles, das ist die, wie
00:21:07: man die
00:21:08: Härte misst?
00:21:09: Genau.
00:21:09: Wir haben alle Ausbildungen wissen das.
00:21:11: Ja, Brinelles ist praktisch die harte.
00:21:14: Wenn man echt momentan auch was an Material mit etwas beaufschlägt und dann wird die Eindringtiefe gemessen, es ist die Brinello-Härte.
00:21:20: Dann sagen wir abriebfest ist der Stahl.
00:21:22: Und wenn man ein Harrocks fünfundet hat, dann bedeutet er eine Härtel von fünfhundert Brinalen.
00:21:28: So und das war im Prinzip die Evolution, dass man die Härte mehr und mehr gesteigert hat.
00:21:34: Wir stehen heute bei sixhundertfünfzig Prinnell circa heißt ein Hard Ox Xtreme.
00:21:40: Wir haben aber auch relativ schnell gemerkt, dass Härte nicht alles ist.
00:21:44: Das kommt natürlich auf die Umgebung
00:21:46: an... Da wird der Spröde unten umstehen also
00:21:48: jetzt.
00:21:48: Ansprünglich!
00:21:51: Spräude, genau wenn man beim Abrieb verschleiß bleibt Dann hat das natürlich den Vorteil, wenn Steine drüber gleiten.
00:22:00: Je härter die Ware oder die Härte der Werkstoff, desto weniger Abrieb macht sie.
00:22:05: Also was gibt es in der Praxis?
00:22:09: Konstellationen?
00:22:10: Wo man auch andere Umgebungen hat.
00:22:12: Sauere Umgebung, salzhaltige Umgebunge zum Beispiel oder Temperaturen.
00:22:17: und wir haben sehr schnell festgestellt nur an der Härte zu arbeiten ist nicht alles.
00:22:24: Wir müssen auch gucken, dass wir andere Eigenschaften in den Stein mit reinbringen.
00:22:30: Und die erste Abwandlung nenn ich es mal war der Hardox High Tuff.
00:22:37: Also für Zähigkeit bedeutet ist ein Verschleißstahl etwas geringerer Härte aber mit
00:22:48: extrem
00:22:48: hohen Zähigkeiten weniger rissanfällig.
00:22:51: Erschränken davon Tourismen oder?
00:22:56: Das auch, aber es geht hauptsächlich.
00:22:59: Wie er Schläge aufnehmen kann ohne zu reißen oder zum Beispiel in einer großen Radladerschaufel.
00:23:08: Das ist ein typisches Beispiel für Heitef.
00:23:11: Die Schneidleiste sind oft Achtziger bis Hundertzwanziger Leisten aus Heithaff weil dann durch viel Energie absorbieren muss der Stahl ohne zu reißen und auch im Nebeneffekt, man muss nicht vorwärmen bei diesem Stahl.
00:23:27: Man muss aufpassen wenn man den schweißt, muss man vorwirmen je nach Dicke.
00:23:33: es gibt da gewisse Vorgaben beziehungsweise Empfehlungen bei Heithaf Der ist sehr dankbar an der Werkstift.
00:23:43: Das war der Anfang heithaft.
00:23:45: So.
00:23:45: dann ging wir über Temperatur.
00:23:47: Was ist schon ein normaler Anführungszeichen, was Schleiß da in Kontakt kommt mit Temperatur?
00:23:54: Dann verliert er seine Festigkeit.
00:23:57: Nicht komplett aber verliert doch signifikant an Festigkeit.
00:24:02: und wir kamen mit dem Hardox High Temp speziell für Temperaturen, Anwendungen hoch Temperatoren.
00:24:08: man den Anwendung entwickelt ja um die Kreis zu schließen das neueste Produkt unser Hi-As Umgebungen, die relativ sauer sind.
00:24:19: Das ist ja Ehren, ne?
00:24:20: Da gibt es einen konstruktiv intelligenten Stahl.
00:24:25: Kann man
00:24:28: das sagen?
00:24:30: In dem Fall von einem intelligentem Stahl?
00:24:32: Also ich finde der High Ace ist definitiv ein Gang-Changer für die Industrie und er macht Dinge möglich, die früher nicht möglich gewesen sind.
00:24:44: um zurückzukommen Edelstahl.
00:24:47: Es gibt Anwendungen, wo man wirklich edelstahl ersetzen kann mit Hardox HEs wenn Appression und Korrosion deiner Rolle spielen.
00:24:57: Aber ich
00:24:58: möchte nochmal das aufgehören.
00:25:00: Also die Freibad, du bist noch nicht drauf eingegangen in den Fuchtskjahr.
00:25:03: Du hast zwar diese anderen neuen Sorten gemacht aber ich glaube insgesamt ist der, ihr habt ja den, des Hardox Konzept oder irgendwie habt er auch.
00:25:12: doch In diesem Laufe der Zeit, wenn ich es richtig irgendwo verfolgt habe zu Pressemeldungen von SSHB dann habt ihr doch auch den Hadock-Stall irgendwie neu erfunden.
00:25:21: Also das wird immer wieder verbessert.
00:25:24: Das Grundkonzept ist gleichgeblieben.
00:25:27: Es ist ein vergüteter Stahl, ein vergöteter und diverse angelassener Stahl aber es wird natürlich immer wieder optimiert, verbessert, Beakbarkeit, Schweißbarkeit.
00:25:38: dass das so Werkstatt folglich... wie möglich ist für den Endkunden.
00:25:42: Und reparaturfreudlich, das
00:25:44: ist ganz wichtig.
00:25:45: Das
00:25:46: Speisen muss ich das wahrmachen.
00:25:49: Du hast mir gerade geblattet.
00:25:52: Ganz kurz dazu mal... Für mich ist es ja das was du uns gerade aufgezeigt hast mit dem Hadox dieser Entwicklungszyklen.
00:26:02: Das bedeutet ja dass ihr die Anforderungen, die der Markt euch wahrscheinlich gestellt habt, Begegnet, ihr habt entwickelt.
00:26:11: Ihr habt ein Produkt entwickelt und habt das Gelaun schon.
00:26:14: nun ist da.
00:26:15: Wenn wir das mal auf die Landtechnik übertragen?
00:26:18: Auf heute!
00:26:19: Auf gegenwärtigend auf die Zukunft.
00:26:21: Das heißt welche Anforderungen haben denn... Ich sage jetzt mal OEMs Erstausrüste in der Landtechnika speziell an euch.
00:26:28: was den Stahl angeht Was sind die Kernanforderung an einen Stahl Den SSAB liefert?
00:26:38: Leiden wir beim Futermischwagen, weil den haben wir ja auch.
00:26:40: Aber es
00:26:41: gibt da keine Maschine wo kein Stahl drin ist?
00:26:42: Ja
00:26:42: die gibt's sehr genau!
00:26:44: Ne also, aber das ist eine gute Frage.
00:26:46: Also wenn man sich anguckt diese reine Verkaufstranzaktion, dass ist die Spitze des Eisbergs und wenn wir unsere Organisations-Angucken... Wir haben relativ große Vertriebsorganisationen, wir haben aber auch eine ziemlich große Technikorganisation Und die Anforderungen gehen weit darüber hinaus nur einen Stahl von A nach B zu liefern.
00:27:08: Natürlich das muss passen, auch von Lieferperformance
00:27:10: etc.,
00:27:11: aber oft
00:27:14: ist es so dass man wenn man diese enge Partnerschaft hat gemeinsam Projekte bespricht, gemeinsam Entwicklungen oder auch Produkte.
00:27:28: Du bist ja gerade schon selber betrunken, du bist Kaufmann.
00:27:31: Wer ist an Ersten oder bei solchen Sachen am Kunden an?
00:27:34: Eure Techniker mit der Vorentwicklung und den Konstrukteuren.
00:27:39: Wie läuft so was denn eigentlich ab?
00:27:42: Die Sachen fallen nicht wie man auf dem Himmel runter diese neuen Stahlsorten oder Spezialstähle die ihr
00:27:48: macht.
00:27:49: Also selbst unsere Verkäufer sind keine reinen oder klassischen Verkäuer, wie man sie kennt.
00:27:54: Das sind halbe Techniker und das müssen die mitbringen, wir müssen das Handwerk zurückhaben – das haben die auch!
00:28:00: Und dass es im Prinzip in Kooperation mit unserem Techniker
00:28:05: ist
00:28:05: der erste Anlaufpunkt.
00:28:07: aber der Verkäufer ist wirklich in der Regel den ersten Anlauf Punkt.
00:28:11: Auch der Verkäufer kann sehr viel schon allein beantworten an Fragen und Hilfestellungen geben.
00:28:19: Wenn das darüber hinausgeht, kommen unsere Techniker ins Spiel.
00:28:23: Lokale Techniker und wenn es dann wirklich ins Detail geht, Simulationen zum Beispiel, dann haben wir nochmal Spezialisten im Werk sitzen.
00:28:33: Du bist ja für Deutschland oder für den deutschsprachigen Raum
00:28:36: zuständig?
00:28:36: Ja.
00:28:37: Hast du auch noch hier... Ich glaube ich habe dir auch hier Niederlassungen in Deutschland.
00:28:42: also Habt ihr da hier auch einen technischen Support in Deutschland?
00:28:45: Ja,
00:28:46: absolut.
00:28:47: Das ist auch zwingend notwendig, dass wir die Landessprache sprechen.
00:28:51: Man kann vieles machen mit Englisch heutzutage.
00:28:55: Wo sitzt ihr noch, glaube ich, in Düsseldorf?
00:28:58: Wir sitzen im Rohgebiet.
00:29:00: Sitzende,
00:29:00: gell?
00:29:01: Genau!
00:29:02: Zwei Techniker... Aber es ist uns immer wichtig das wir auch in Länder gehen, wo das als der Techniker die Landesprache sprechen kann.
00:29:11: Es ist ganz, ganz wichtig.
00:29:15: Wir waren gerade noch mal bei diesem Thema mit dem, wie das an wann SSAP einbezogen wird in die Entwicklungsprozesse von den Erstausrüstern oder was.
00:29:25: Hast du ein Beispiel?
00:29:26: Ja, aber so... Weil man hat einen Beispiel erst vorhin mit dem Müll.
00:29:29: Da hast du schon ein Beispiel gesagt.
00:29:31: ja!
00:29:32: Die Kooperation soll wirklich so eng wie möglich sein und so früh wie möglich wenn es um die Einbindung geht.
00:29:38: Es gibt da viele Beispiele und nicht nur mit OEMs, sondern auch mit Verarbeitern.
00:29:45: Machen wir ein Beispiel?
00:29:47: Also ich habe einen Beispiel das bezieht sich auf High As und das kann man wirklich als Aha-Effekt kennzeichnen.
00:29:59: Er ist ein Kunde der baut Bagger Schaufel für verschiedene Sekmente und er hat einen Endkunde, der kommt aus der Kohleindustrie, Kohleumschlag Und mir war das damals auch nicht bewusst.
00:30:12: Kohle enthält Sulfide
00:30:16: und
00:30:17: Phosphor.
00:30:18: Ja,
00:30:18: und wenn die Kohle in Kontakt mit Sauerstoff und Feuchtigkeit kommt entsteht so ein saures Gemisch.
00:30:26: So ein saure Wasser.
00:30:28: Da hat wirklich vieles probiert für diesen Endkunde.
00:30:31: er hat unseren Hadox versucht den Fünfhunderttaf was der Standard ist.
00:30:37: Er hat Edelstahl versuchte Baustelle versucht und am Ende hat er festgestellt, dass der Edelstahl bei dem Kohleumschlag am längsten gehalten hat.
00:30:51: War natürlich die teuerste Variante aber es war die langlebigste Variant.
00:30:57: Und wir haben mit dem zusammen überlegt was kann man tun?
00:31:00: Welchen Werkstoff also bei der Werkstoffauswahl aber den schon unterstützt und wir sagten probieren mal den HS.
00:31:09: und der hat den HS versucht was natürlich von Kostenfaktoren deutlich günstiger war als Edelstein.
00:31:15: Was heißt das schon, Edelstahl?
00:31:16: Was ist da?
00:31:16: Preisdifferenz und Biemerschnauze?
00:31:18: Also mindestens die Hälfte.
00:31:20: Auch bei Edelstadt gibt es auch verschiedene Güte.
00:31:23: Aber
00:31:23: man kann sagen, die Helfde... Und am Ende kam damit der doppelten Standzeit aus also Hälfe vom Preis und doppelte Standzeit bei diesem konkreten Beispiel Kohlerumschlag.
00:31:37: Das war für mich und auch für den Kunde Ein richtiger Aha-Effekt.
00:31:41: Das ist der Game Changer, den du vorhin
00:31:43: angeteilt hast?
00:31:44: Ja genau!
00:31:44: Weil wir haben ja in der Landtechnik schon die Landwirtschaft steht unter Druck und die Landmaschinenhersteller stehen unter Druck.
00:31:52: Ich sage mal nicht einfach nur regulatorisch, was wir natürlich haben aber ich meine jetzt sehen ganz klar betriebswirtschaftlichen den Kostendruck.
00:32:00: Und wenn man dem Kostendruck begegnen kann mit einer höheren Standfestigkeit und Langlebigkeit, dann ist es glaube ich nur eine Aufgabe das Transparent darzustellen.
00:32:11: Aber vielleicht kannst du uns
00:32:12: da noch ein bisschen... Lass mich auf das gleich noch
00:32:14: anschauen!
00:32:15: Wie schatten wir gerade bei diesen Mitherstellern gemeinsam?
00:32:19: Wir schauen für dich aus deiner Sicht her, mit Blick auf das was der Elioburg sagt könnt.
00:32:22: Eine ideale Entwicklungspartnerschaft aus Mathe Offenheit.
00:32:26: Also man braucht natürlich das Vertrauen.
00:32:29: Ja, du hast gesagt sehr früh!
00:32:31: Vielleicht kannst du es noch mal präzisieren.
00:32:33: Du hast gesagt den sehr früh einbinden hast du gerade so in deinem Nebensatz.
00:32:37: Also für uns ist die Kooperation mit Kunden ein Prozess.
00:32:40: Das ist kein Zeitpunkt.
00:32:41: Für uns ist das ein richtiger Prozess und deswegen auch das Wort Vertrauen.
00:32:46: wir legen da sehr viel Wert dass wir absolut vertrauensvoll mit dem Kunden zusammen agieren arbeiten und dass das Vertrauen natürlich auch da ist, uns da mit einzubinden.
00:32:56: Es geht so oft um Geheimhaltungs-Dingungen aber es sind wirklich so zeitig wie möglich da die Themen, die Bedarfe vom Kunden wissen, die anderen Anforderungen... Du hast gerade gesagt, es gibt andere Anforderung aus der Landwirtschaft und was wir heutzutage sehen betrifft dann hauptsächlich die OEMs, die global unterwegs sind.
00:33:20: Das, was hier in Europa, Mitteleuropa funktioniert muss nicht unbedingt in anderen Teilen von der Welt funktionieren.
00:33:28: Stichwort andere Bodenbedingungen.
00:33:31: Wenn heute ein Kunde nach Afrika um normal einen Beispiel geht Dann wird er feststellen dass der Boden vom pH Wert anders beschaffen ist.
00:33:42: und das was hier funktioniert funktioniert da mit Umstände oder unter Umständen?
00:33:47: Nicht Und das sind die Anforderungen, wo der Endkunde
00:33:51: auf Verstein ist oder so.
00:33:52: Oder in Spanien glaube ich, es sind sehr viele Steine.
00:33:55: Also das wie du richtig sagst also wir.
00:33:57: Es gibt glaube ich nichts was sich wantsize fits all und will die ganze Welt funktionieren.
00:34:04: Wir kennen das ja von den Bodenbearbeitungsmaschinen oder von den Seeagregaten.
00:34:09: Wo laufen sie?
00:34:10: Die verschleißen manchmal, denkt man im Sand.
00:34:13: Das hält alles etwas länger.
00:34:14: aber Sand ist auch fürchterlich
00:34:18: abrasiv.
00:34:19: Genau das ist Schmirgel ohne Ende.
00:34:21: und wenn ich dann etwas bindigeren Boden habe der zwar insgesamt etwas scherer ist halten manche Bodenbearbeitungsgeräte oder die Arbeitswerkzeuge im Boden abhängig der Arbeitstiefe halten manchmal länger als im Sand.
00:34:35: Das ist natürlich ein Thema und was alle Hersteller gelernt haben, auch jeder Landwirt, das wenn er denn mal Piratenteile irgendwo günstig kauft, man kann ja aus Indien preiswert Form- und Press-Teile bauen dann hat man da manchmal zunächst günstigt gekauft aber am Ende dann doppelt und dann war es doch sehr teuer.
00:34:58: Und das sind eben die Punkte.
00:34:59: Du hast da ja noch so ein Töpfchen mitgebracht, oder?
00:35:01: Vielleicht kannst du zudem noch was sagen.
00:35:04: Ja, ein
00:35:04: kleines Töpfchen.
00:35:06: Das
00:35:08: kommt nicht vom Frühstück und keine Frühstücksvloggen drin.
00:35:12: Im Prinzip muss man sich das vorstellen.
00:35:14: Es sieht aus wie eine Schüssel hat einen Durchmesser von circa... Also
00:35:19: wir zeigen das nochmal für die Zuhörer.
00:35:21: Wir werden da Video Sequenz mal machen, weil das ganz was Besonderes ist.
00:35:26: Genau!
00:35:26: Das nächste Mal müssen wir ein Video drehen und kein Podcast.
00:35:29: Aber die Besonderheit an dieser Schüssel ist sie besteht erst einmal aus Stahl.
00:35:35: So ist es aber nicht aus höllweißem Stahl... Aus Hardox?
00:35:37: Es ist Hardox-Fünfhundert.
00:35:40: Sondern die nächste Besonderkeit ist diese Schüssel wird tief gezogen ohne Risse.
00:35:46: Die Dicke von dem Material ist ca.
00:35:48: sechs Millimeter und das soll verdeutlichen, was moderne Stähle, was der moderne Hadox heute
00:35:57: kann!
00:35:58: Was wir jetzt mit den Zuhörern eigentlich damit geben wollen, dass es ja auch oder die Konstrukteuren, dass sie plötzlich auch stahl in einer Verarbeitung an das denken können.
00:36:09: Martin, das war auf das, was du hinwillst?
00:36:13: Das ist der Punkt... Genau, das ist der Punkt.
00:36:17: Das ist der neue Stahl oder der weiterentwickelte Stahl.
00:36:20: Jetzt muss
00:36:20: man vielleicht früher... Insofern wäre es vielleicht ein Gussteil?
00:36:24: Früher war das vielleicht einen Guss-Teil oder gefriestes Teil
00:36:26: und nacharbeiten.
00:36:27: Was
00:36:28: sehr teuer ist.
00:36:29: Und der neue moderne Hadox in Kombination mit modernen Bearbeitungsmaschinen zum Beispiel Pfizer.
00:36:43: Faserleseraggregate, drei D-Faserlesenaggregade können heute Dinge möglich machen wo man früher fräsen musste.
00:36:52: Fräsen ist natürlich sehr teuer.
00:36:54: Heute kann man unter Umständen schon den Schnipte oder die Kontur auf dem Dreideleser machen und das gibt natürlich enorm viel Kostenersparnis und auch Flexibilität für die Kunden.
00:37:07: Am Ende ist das effizienter.
00:37:09: Viel
00:37:09: effizierter.
00:37:10: und dann ist es doch, den bleibe ich nochmal bei dem Wort der Stahl ist konstruktiv intelligent weil der Entwickler gewisse Baugruppeln wo er vielleicht jetzt wenn ich diese Schale dort sehe da könnte man einen Lager pressen da kann irgendwas beweglich geführt werden.
00:37:26: Das hat eine andere Festigkeit eine andere Zähigkeit.
00:37:30: Wenn ich das mit so einer Komponente bauen kann ist das einfacher Im Verhältnis zu dem,
00:37:35: wie lange gibt es das?
00:37:38: Habt ihr diese Erkenntnisse?
00:37:39: Weil ich glaube die Konstrukteure kommen aus einem Studium.
00:37:42: Die kennen bestimmte Fachwertungsmöglichkeiten.
00:37:46: Kann das sein dass dies zum Beispiel eine Botschaft ist, die über draußen noch nicht angekommen ist in der Branche?
00:37:53: Ich denke schon da gibt's noch viel Nachholbedarf.
00:37:55: Also diese Schale... Sieben, acht Jahre alt.
00:37:59: Ist
00:38:01: doch schon länger.
00:38:02: Aber was wir sehen und was mich immer wieder verwundert, speziell auch in der Landtechnik ist noch die relativ große Menge an Bohrstehlen also Stähle, wo man die Bearbeitung im unvergüteten Zustand durchführt und das Werkstück nimmt und vergühtet.
00:38:26: Die
00:38:27: Message.
00:38:28: Was man da macht, Anlassen, Temperatur und alles.
00:38:31: Vergüten?
00:38:32: Genau!
00:38:33: Also richtig vergütend mit Temperaturen oder... genau.
00:38:36: Das ist im Prinzip die Message dass das heute mit modernen Hadox-Stehlen in Kombination mit modernern Maschinen kann man ganz anders denken.
00:38:47: Und Vergüten benötigt Energie.
00:38:50: Es wird oft mit Gas vergütet und Energie ist teuer.
00:38:53: Wir wissen es alle wir sind ja sieben Tag Ein sehr, sehr aufwendiger Prozess.
00:38:58: Es ist ein teurer Prozess und mit den neuen Möglichkeiten kann man diesen Prozess für gewisse Teile komplett überspringen.
00:39:07: Du hast uns ja gestern Abend – mal nochmal dieses ganze Thema auch mit den langen ….
00:39:11: also wir reden über Bodenbearbeitung, haben wir jetzt schon paar Mal hier erwähnt.
00:39:15: aber das der eure Stäle oder die besonderen Ställe sind ja auch zum Beispiel in dem Fahrzeugrahmen.
00:39:21: du hast gestern abends dieses Beispiel der Gebrauch.
00:39:23: Könntest du es vielleicht den Zuhörern auch mal mit den Zählern
00:39:26: noch teilen?
00:39:27: Ja, zum Beispiel LKW Trailer.
00:39:30: Genau das ist ein Trailer Thema.
00:39:30: Die
00:39:31: klassischen LKV Trailer die man überall sieht auf der Autobahn und sonst wo... Aber
00:39:35: wir haben in der Landtechnik ja wahnsinnig viele Fahrzeuge.
00:39:38: Landwichtig auch!
00:39:39: Wir haben gegen jedes.
00:39:40: Erntegut muss transportiert werden.
00:39:42: Der Materialumschlag in der landtechnik ist glaube ich gehört mir zu den größten überhaupt.
00:39:47: Genau.
00:39:48: Auf jeden Fall die Anforderungen von den Herstellern der Trailer und natürlich auch von dem Vorunternehmen ist Gewicht.
00:39:55: Es geht um jedes Kilogramm kann man sagen, nicht jedes Kilgramm.
00:39:58: es geht um Jedes Gramm und Stahl ist natürlich ein Hebel absoluter Hebel.
00:40:05: Und das Chassis von so einem Trailer kann man ganz leicht upgraden also aus.
00:40:13: ja upgrade von Baustahl auf zum Beispiel Strengths.
00:40:18: Ich habe sogar einen Kunde, der sehr... Ja von
00:40:23: meinem Namen nennen.
00:40:23: Wir haben ja hier in Deutschland richtig viele die im Bereich Logistik unterwegs sind ob das jetzt ein Schmidt oder ein Kargobull?
00:40:32: Ob es ein Enkrone ist?
00:40:34: Ob das ein Fliegel ist?
00:40:36: Arbeitet ihr mit diesen Unternehmen
00:40:39: schon?
00:40:39: Mit den meisten!
00:40:40: Mit dem meisten von denen genannten.
00:40:42: Aber ich hab einen Kunden Der ist sehr mutig muss man sagen.
00:40:46: Er kommt auch aus dem Nutzfahrzeugbauer Und der geht noch einen Schritt weiter.
00:40:51: Der setzt die M-C aus den Feinkornbaustahl mit siebenhundert Streckgrenze, mit neunsechzig mc und das ist natürlich nochmal ein Schritt wo er Gewicht rausnehmen kann.
00:41:03: Das ist natürlich ziemlich kompliziert muss man sagen auch in der Herstellung, in der Produktion.
00:41:09: Muss auf Schweißnähte achten dass es keine Risse gibt etc.
00:41:12: aber was ich damit sagen will da ist nicht Ende bei Siebenhunder mc.
00:41:17: also das wird in den nächsten Jahren auf höhere Güten gehen wie neunsechzig MC, um Gewicht zu sparen.
00:41:25: Ja ich denke da an gestern Abend als du uns die beiden Stahlstreifen gegeben hast gesagt drück mal!
00:41:30: Da sieht man ja wie stabil
00:41:34: Stahl ist oder
00:41:36: wie unterschiedlich das
00:41:37: ist.
00:41:38: Genau
00:41:39: und wir sehen es natürlich auch oft dass ein Produkt was ziemlich leicht aussieht, leicht und dünn oftmals negativ behaftetes, stigmatisiert.
00:41:51: Das ist aber nicht so.
00:41:53: Nur weil das leicht aussieht... Bei dem Hintergrund wissen wir es nicht.
00:41:56: Da
00:41:57: muss ein Bauter unbedingt dick sein, fest aussehen, heavy sein um auch zu funktionieren.
00:42:07: Leichtbauer Das ist die Zukunft.
00:42:10: Ja, du hast uns ja gestern den klassischen AHA-Moment geliefert.
00:42:14: Also gefühlt würde ich mal sagen war das ungefähr gleich schwer?
00:42:17: Ich könnte jetzt gar nicht sagen was war leichter.
00:42:21: Das eine Ding konnte man biegen und das andere war unbiegbar.
00:42:25: Das war Wahnsinn!
00:42:27: Und
00:42:27: das ist ein AHA Moment wenn sich denke dass... Du hast schon recht wenn wir an.. Wenn ich klassisch an Landwirte denke Die gucken da rauf und dann muss das erstmal solide und massiv aussehen sonst tun sie sich schwer, wenn das so nach Leichtbau aussieht.
00:42:44: Und das ist der Punkt!
00:42:45: Es ist noch stigmatisiert in einigen Sekunden... Aber deswegen machen wir den Podcast.
00:42:54: Ja, genau!
00:42:55: Das muss man vielleicht auch mal... Wir machen ja immer teaser zu um die Podcasts jetzt mal in die Welt zu bringen und das könnte man vielleicht mit ein paar Video Sequenzen so was auch den Leuten mal zeigen.
00:43:06: Das ist plastischer kann man es nicht darstellen.
00:43:08: Das kannst du fast mit Worten gar nicht
00:43:11: fassen.
00:43:12: In Worte fassen, aber ich möchte... Was wirklich ein Riesenthema ist und was du überhaupt noch
00:43:19: gar nicht
00:43:20: uns die Chance geben hast, da mal darauf einzugehen.
00:43:24: Das ist ja das ganze Thema... seit Jahren geht es bei uns gerade auch in Verbindung mit den Energiepreisen um den Grünenstahl.
00:43:32: Martin, ich glaube, dass Sie sich auch etwas nennen, so eine Spezialdisziplin von
00:43:39: Riesen.
00:43:40: Alle Reden sind zumindest davon?
00:43:44: Ich glaube, da seid ihr doch auch richtig dahin oder?
00:43:47: Also Stichwort Nachhaltigkeit.
00:43:50: Genau
00:43:51: CO-Zwei Reduzierung, Dekarbonisierung.
00:43:55: Absolut wichtiges Thema und bei uns ist das auch stark verankert in der DNA.
00:44:00: Wir sind ein nordisches Unternehmen deswegen auch sehr naturverbunden Und achten auf die Umwelt.
00:44:06: Das ist nicht nur ein Slogan wir tun da wirklich was dafür.
00:44:10: Warum?
00:44:10: Wir
00:44:11: müssen noch
00:44:12: was dafür tun denn wir stehen in Schweden und Finnland für jeweils zehn Prozent des CO-Zwei Ausstoßes.
00:44:20: Die Stahlindustrie?
00:44:21: Unser Werk, unsere Werke stehen für jeweilens zehn Prozent.
00:44:25: Deswegen haben wir da auch eine Verpflichtung, da was zu tun.
00:44:29: Und das tun ... Das tun wir in mehreren Etappen.
00:44:33: Aber vielleicht nach kurzem CO-zwei-und Stahlindustrie.
00:44:37: Wo kommt das her?
00:44:37: Warum ist das im Prinzip so ein Treiber die Stahl-Industrie?
00:44:42: Da muss man zurückgehen Auf die Stahlherstellung, also auf den Hochofenprozess.
00:44:48: An diesen Hochofens prozess gibt es seit hunderten von Jahren.
00:44:51: Geht zurück bis ins vierzehnte Jahrhunderte.
00:44:53: Ein klassischer Hochofennprozess und im Prinzip geht darum Eisenärzt in Eisen umzuwandeln.
00:45:02: Erst mal aus dem Stein
00:45:04: zu lösen
00:45:04: oder?
00:45:05: Genau, auszuschmelzen.
00:45:06: Also Heisenärz FE-IIO III will man umwandelnd zu Eisen.
00:45:12: Wie machen wir das?
00:45:14: braucht viel Energie dafür und man hat das immer sehr mit Kuchskohlen.
00:45:20: Oder anfänglich mit Holz, hat man die Welt auch.
00:45:22: Genau, also unmengen von den Energien, die man da belötigt... Schmelzpunkte
00:45:28: sind über neun Hünder Grad?
00:45:30: Ist es richtig?
00:45:30: Also habe ich irgendwie so aus der Schulwisse noch hinter mir?
00:45:32: Das ist
00:45:32: vierstellig!
00:45:34: Es ist sogar vierstelliger.
00:45:36: Und ja, Kuchs ist das Reduktionsmittel und im Prinzip entsteht während des Schmelzzprozesses CO² als Abfallprodukt.
00:45:46: Das kann man nicht vermeiden, wenn man Stahl über die Hochofenrote mit Koks herstellen möchte.
00:45:53: Das ist der Ansatz.
00:45:54: Wie kann man CO² vermeiden?
00:45:57: Es gibt da mehrere Wege und wir haben uns für unsere Werke in Amerika auf den Weg der schrottbasierten Steuerstellung eingeschossen
00:46:10: Also, dass sie jeweils ausschmecken muss?
00:46:12: Elektro-Lichtbogenofen.
00:46:14: Genau!
00:46:14: Man nutzt Schrott und kein Eisenherz mehr als Ausgangsmatterjahr um Stahl herzustellen.
00:46:22: Und das Gute ist wir machen das schon ziemlich lang in den Vereinigten Staaten.
00:46:26: Wir haben da zwei Werke die ausschließlich mit den Elektro Lichtbogen Ofen arbeiten und haben dadurch natürlich auch Erfahrung sammeln können.
00:46:35: Es ist auch möglich über die Schrottrote saubere hochfest und verschleißfeste Stähle herzustellen.
00:46:42: Das ist möglich!
00:46:43: Man hat dann zwar etwas mehr Arbeit in der Sekundärmethodologie, ein bisschen nachlegieren... Aber es geht!
00:46:50: Es ist kein Karo-Kriterium.
00:46:54: Soll das ja eigentlich
00:46:56: ewig
00:46:57: sein?
00:46:57: Genau, wir haben im Prinzip vier Schritte kann man sagen die wir da gehen.
00:47:01: Das hier ist der erste Schritt.
00:47:02: den haben wir schon genommen.
00:47:04: Die Werke in den USA.
00:47:06: Der zweite Schritt, das ist unser Werk an OXOLO SUND In Schweden.
00:47:11: Aktuell läuft das Werk noch über die Hochofenroute, wir sind aber mitten in der Umstellungsphase.
00:47:18: Das Werk wird auch elektrisch also es kommt ein Elektro-Lichtbuch
00:47:22: auf den Ofen.
00:47:22: Ja vielleicht muss man für die Zuhörer, dass was in Skandinavien ist ich habe halt wahnsinnig diese großen Länder, sie wohnen zwar nicht viele Leute, ich glaube ganz in Schweden hat glaube ich nur sechs Millionen Einwohner oder irgendetwas.
00:47:34: Aber trotzdem im Vergleich!
00:47:36: ganz relativ wenig, aber ihr habt halt durch die Bilder, durch die Flüsse und alles was ihr könnt wahnsinnig viel regenerativer Energien gewinnen.
00:47:46: Also das ist für Norwegen, also das ist ja Skandinavie bekannt dafür.
00:47:49: Genau!
00:47:49: Die Energie ist heute grün...
00:47:51: Ja wirklich oder?
00:47:52: Es ist
00:47:52: grün bei Definitionen.
00:47:53: wir sind neunundneinzig Prozent grünen und exportieren natürlich auch für Energie.
00:47:59: Das ist eine tolle Voraussetzung um diesen Weg zu gehen.
00:48:04: Wir können in Deutschland ja gar nicht
00:48:05: gehen?
00:48:05: Genau, kann man schon, aber kostet sehr viel Geld.
00:48:09: Der
00:48:10: Strom der mit Kohle produziert wird.
00:48:12: Viele sind auch davon abgekommen.
00:48:15: Ja auf jeden Fall das ist keine Zukunft.
00:48:18: also dieses neue Aggregat der Elektro- lichbogen Ofen da wird Ende dieses Jahres Anfang nächsten Jahres in Betrieb gehen.
00:48:28: Also so kurz von der Zeitschiene.
00:48:29: Wir sind wirklich kurz davor, den roten Knopf zu drücken und das Aggregat in Betrieb zu nehmen.
00:48:34: Und siebenundzwanzig wird der Übergangsphase sein.
00:48:38: Decarbonisiert.
00:48:39: Genau, dann haben wir einen großen Teil zumindest.
00:48:42: Das ist Schritt zwei.
00:48:43: Schritt drei ganz oben im Nordschweden bauen wir ein komplett neues Werk.
00:48:50: Komplett neu was auch grün ist, was mit Schrott... also auf der Schrott Rote funktioniert,
00:48:57: Recyclingschiene
00:48:58: funktioniert.
00:48:58: Genau
00:48:59: über diese Recylingschiene kommt ein neues Werk mit ca.
00:49:03: zweieinhalb Millionen Tonnen Jahreskapazität.
00:49:06: der Bau hat schon begonnen und wird ca.
00:49:10: zwanzig dreißig also auch nicht extrem weit weg fertig sein.
00:49:15: Vier Jahre ist Zeitung.
00:49:16: Richtig, halt überschaubar!
00:49:18: Schritt vier.
00:49:19: wir haben noch einen ziemlich großes Werk in Finnland auch im Norden was ähnlich wie Ochsen gesund über die Hochofenroute läuft.
00:49:28: noch und hier ist auch der Plan mittelfristig, also so circa zwanzig dreißig das umzustellen auf Elektro-Lichtbogenrufen.
00:49:39: Und damit haben wir bei der SSW im Prinzip alle Werke rumgestellt, auch kurzfristig umgestellt den CO²-Ausstoß signifikant
00:49:51: reduziert.
00:49:51: Was für euch oder was der Botschaft jetzt eigentlich für die Zuhörer, für die wiederum in den Wertenzuständen sind?
00:49:57: Die müssen ja balanzen vorliegen.
00:49:58: Das sollen ja im Grunde alle... Ja genau, dem bericht man!
00:50:03: Also ihr ermöglicht oder er mächtigt da jetzt im GrundE die Hersteller Dazu auch, dass sie ihre Verpflichtungen erfüllen.
00:50:12: Also das ist ja eigentlich absolut!
00:50:14: Das ist doch die Botschaft hier
00:50:16: vor... In der Lieferkette werden die CO-Zweibelastung und die SSHB nicht beharrt.
00:50:21: Die können in der Berücksichtigung für eine Hersteller, ob es ein John Deere oder ein Echo ist, ob das ein Kroner ist, die müssen die gibt's nicht.
00:50:28: Die werden noch nicht berichtet.
00:50:30: Ich denke da noch viel weiter.
00:50:32: also wenn wir über die modernen Stäle, die er seit fünf Jahrzehnten baut Hard-Ox-PAs.
00:50:40: Das heißt, wenn ich Volumen reduzieren kann aber an Festigkeit und Qualität nicht verliere, kann ich ja wie du das an dem Beispiel des Trailers mitgenommen
00:50:50: hast
00:50:51: da hast er wirklich Zuladung.
00:50:52: alles!
00:50:54: Wenn ich mal auf die Lebenszeit gucke und sage jetzt mal so ein Trailer ist zwölf fünfzehn Jahre im Einsatz, wenn der auf jedem gefahrenen Kilometer Jetzt mal eine Tonne, ich weiß jetzt nicht wie viele mehr laden kann.
00:51:12: Da kannst du eine ganz saubere CO-Zweirechnung machen.
00:51:15: Wie viel ihr in dem verarbeiteten Stahl dazu beitragt dass die effizient grüner und das insgesamt Effizienter wird auch für die Umsalte in der täglichen Nutzung.
00:51:29: Und Schrott finde ich sowieso gut, weil Stahl oder das ist ja das Produkt was man ideal recyceln kann.
00:51:36: Ich glaube es gibt kein besseres.
00:51:38: Das
00:51:38: ist theoretisch endlos recycelbar.
00:51:42: Stahl generell.
00:51:43: Es gibt da keinen Limit.
00:51:44: Kannst du das
00:51:45: immer wieder?
00:51:45: Das ist eine Kreislaufwirtschaft!
00:51:47: Das ist komplett kreislauf.
00:51:48: Du kannst jetzt zurückführen.
00:51:49: Natürlich musst dann Secondaire-Methologie... nachlegieren oder gewisse Bestattern aus dem, aber es ist eine Endloschleife.
00:51:57: Um nochmal auf den Punkt zu kommen der Nutzen für die OEMs oder die Endkunden.
00:52:04: man muss auch sagen wenn man diesen Weg nicht geht als Starwerk zum Beispiel CO² zu reduzieren muss man mehr CO² Zertifikate kaufen.
00:52:15: Richtig!
00:52:16: Der
00:52:16: Preis der Zertifikatpreis wird tendenziell steigen und es wird sich nicht mehr lohnen in Europa träckigen Stahl.
00:52:26: Ich nenne das mal so, träckige Stahl... Also da
00:52:27: sind die grünen Stahl.
00:52:28: also um dies?
00:52:29: Genau!
00:52:31: Und deswegen wird der Stahl, der einen höheren CO²-Fußabdruck hat auch perspektivisch immer teurer als würde sich einfach nicht mehr lohnend den zu kaufen, den Stahl Das ist zumindest
00:52:45: in Europa, für Unterneuferhersteller in Europa
00:52:49: In Europa, genau.
00:52:50: Hier gibt es die Rahmenbedingungen und hier
00:52:51: gibt es auch dieses System.
00:52:53: Aber
00:52:54: in Europa ist das so, dass der Stahl teurer wird, perspektivisch teuer wird – ganz klar!
00:53:00: Und damit die Produkte?
00:53:01: Und die Produkten natürlich
00:53:02: auch.
00:53:04: Na gut, die Treuerung, wir haben ja gesellschaftlich in allen Bereichen also...
00:53:09: Ja aber wir sind in einer Maschinenbranche oder was?
00:53:14: Absolut, deswegen... Da haben wir ja auch mal gesagt, wir gehen dann auf einen Stahlhersteller.
00:53:18: Das war ja unser Verkonto für den Podcast.
00:53:21: Ich bin auch überzeugt...
00:53:22: Die Leute
00:53:22: da mal neu Gedanken, dass sie das mal mitnehmen aus dem Podcast in ihre Unternehmen rein nehmen.
00:53:30: Das Thema im Grünerstahl, Europa, Wettbewerbsfähigkeit, das sind alle so Essentials, was du jetzt gerade alles erzählst.
00:53:39: Und ich bin überzeugt des Thema CO² Fußabdruck.
00:53:42: Das wird auch eine Produkteigenschaft sein!
00:53:45: Es gibt ein Werkzeug, ein Zertifikat.
00:53:47: Ja das teile ich zu hundert Prozent.
00:53:48: Genau
00:53:48: es gibt Zertifikat, Härte, Zähigkeit, chemische Zusammensetzung, Ebenheit nur um da etwas zu nennen.
00:53:56: und Ich bin überzeugt dass auch der CO-II Fußabdruck wird eine Produkteigenschaft sein und es wird auch dazu führen Dass das einen Markt Zugang sein wird.
00:54:09: ist das Produkt CO² freundlich.
00:54:13: Was hat das für ein Wert?
00:54:14: Weil die alle ja so ganz machen müssen, also ihr müsst dann auch etwas mitliefern wie groß der CO²-Fusserblock ist.
00:54:22: Das wird eine
00:54:25: Eigenschaft sein und das ist jetzt ein paar Monate her.
00:54:29: aber ich war Anfang des Jahres auf einer Verbandstagung vom VD Boom, also Bauindustrie.
00:54:36: Und da gab es viele Fachvorträge, das haben OEMs gesprochen.
00:54:39: Das hat auch zum Beispiel die Deutsche Bahn gesprochen und ich war wirklich überrascht wie präsent das Thema von CO² nicht neutral aber verbesserten Maschinen ist.
00:54:52: Man legt da sehr viel Wert auf die Nachhaltigkeit.
00:54:54: Zur
00:54:54: Stangabilität ist überall... Genau,
00:54:57: und ich war unüberrascht!
00:54:58: Große
00:54:58: Darmoklischwerte, das kommt schon fast groß
00:55:02: an.
00:55:02: Und noch darüber hinaus wurde es sogar über die grüne Baustelle gesprochen.
00:55:07: Das ist auch kein Science-Fiction, man hat wirklich schon Testbaustellen in Deutschland wo Maschinen elektrisch
00:55:14: betrieben sind.
00:55:15: Ja, hat auch München hier Bayern bei Dieter um die Ecke.
00:55:18: Da ist es wichtig dass man nicht nur guckt, was stoßen die Maschinen während der Koalition?
00:55:26: Das Betriebshaus.
00:55:28: Wenn es betriebsaus ist, sondern wie ist der Abruck von den Maschinern?
00:55:32: Was für Stahlsitzmann ein, was für Reifenteile setz man ein
00:55:35: etc.?
00:55:37: Also das wird Hand in Hand gehen und das wird auch dazu führen dass man sich mit Marktzugang das gewisse Ausschreibungen nur noch an die Firmen gehen die diese Anforderung erfüllen können.
00:55:49: Da geht es nicht nur um Lärm, Herr Müssen.
00:55:51: Du hast kein Recht!
00:55:54: Da geht's um die Gesamtbilanz von der Produktion bis zum Ausstoß.
00:55:58: Warte, du hast jetzt die Zukunft in der Bauwirtschaft gerade beschrieben?
00:56:02: Wie siehst du das eigentlich... wird sich da in den nächsten zehn-fünfzehn Jahren noch in der Landwirtschaft?
00:56:06: Das hat er ja uns
00:56:10: gerade
00:56:11: im Mund gelegt.
00:56:12: Erinnert Sie sich an Veränderungen in der landwirtschaft?
00:56:16: Also wenn man
00:56:17: Deutschland... Bringt ihr schon auch Projekte
00:56:19: in Staat
00:56:20: oder sonst was?
00:56:20: Du hast ja gerade viel, mehr mal ganz viele.
00:56:22: Du hast da wirklich uns tief reinschauen lassen.
00:56:24: Habt ihr das und kannst du etwas erzählen?
00:56:27: Oder gibt
00:56:28: es was zu erzähln?
00:56:29: Ja natürlich!
00:56:30: Es gibt immer was zu zählen.
00:56:31: Aber um kurz auszugohnen Wenn man sich Deutschland anguckt Wir stehen aktuell bei ca.
00:56:36: eighty-four Millionen Einwohnern.
00:56:41: So Tendenz nicht groß steigend aber auch nicht sinkend.
00:56:43: also Tendenzzellett Das bedeutet, eighty- vier Millionen Menschen müssen ernährt werden und die Nutzer noch dazu.
00:56:51: Selbstverständlich!
00:56:53: Mein Punkt kommt jetzt.
00:56:55: Es gehen täglich ca.
00:56:57: fünfzig Hektar an landwirtschaftliche genutzter Fläche verloren um fünfzig hektar etwas anschaulicher zu machen.
00:57:06: Wir sprechen über circa siebzig Fußballfelder jeden Tag allein in Deutschland.
00:57:13: deswegen die Antwort Die ist ganz klar, es muss sich etwas tun im Sinne von Produktivität und Effizienzsteigerung.
00:57:21: Und man kann nicht alles aussoßen.
00:57:23: Man kann nicht alle vom Ausland holen.
00:57:25: Landwirtschaftliche
00:57:26: Produkte.
00:57:27: Deswegen ist das eine ganz wichtige... Richtig Stichwort Abhängigkeit.
00:57:32: Deswegen isst das ein Punkt der in den nächsten Jahren absolut kommen wird.
00:57:37: Und wir sind auch schon jetzt mit gewissen... Magde gibt's
00:57:40: was zu erzählen?
00:57:40: Hast du ganz kurz da mal reinschauen lassen in diese Kugel!
00:57:44: Oder die Zuhörer?
00:57:47: Ja,
00:57:47: ein bisschen was.
00:57:49: Also Gewicht spielt natürlich schon eine Rolle.
00:57:51: Gewicht und Lebensdauer von Produkten etc... Und wir sind wirklich dabei Kunden zu beraten.
00:57:59: wie kann man konstruktiv etwas tun.
00:58:02: Und hier geht es nicht nur
00:58:02: um Harrocks Heyes, ihr geht's auch um Hohlprofile!
00:58:06: Um Rohren, die es natürlich auch als hochfeste Verschleiß-Festevariante gibt heute schon Und das ist unser täglich Brot speziell für diese Abteilung, die sich damit beschäftigt.
00:58:17: Rohrenholprofile, die Kunden zum Testen zu animieren und zu sagen hier es gibt da was wo ihr euch richtig Gewicht und in dem Sinne auch CO² Fußabdruck einsparen könnt.
00:58:27: Ja klar!
00:58:28: Und vielleicht in einer Maschine unterschiedliche Stahlgüten überhaupt versauen?
00:58:32: Absolut!
00:58:33: Und dass nicht nur mit einem Produkt zu machen um damit eine... eine höhere Effizienz zu bekommen, eine längere Haltbarkeit.
00:58:40: Das kann ich mir auch vorstellen.
00:58:41: Wir begleiten das wirklich gerne und wir sind wie eingangs schon gesagt nicht nur da um einen Stahl von A nach B zu schicken.
00:58:51: Wir sind da um zu unterstützen, zu beraten technisch zu beraden auch Simulationen durchzuführen können wir auch in Schweden ... wird zum gewissen FM-Berechnung geht.
00:59:00: Okay, ihr simuliert das quasi am Rechner... ... aber ihr könnt es dann auch quasi live testen oder?
00:59:07: Wir haben zwei Optionen.
00:59:08: also wenn das um Abrieb geht,... ...dann können wir das live testet.
00:59:11: Das machen wir im Werk.
00:59:14: Ist wie eine Art Trommel wo wir das über Wochen und Monate simulieren können.
00:59:18: Verschiedene Güten, auch verschiedene... Materialien und Umwelteinflüsse, das können wir auch mal simulieren.
00:59:30: Aber auch im Rechner, also klassische Firmberechnungen wenn es um konstruktive Dinge geht dann können wir da auch... Ihr
00:59:36: könnt ein Grunde das auch konstruktiv machen.
00:59:38: Wenn du sagst auch in der Entwicklung die Unternehmen, auch kleine Unternehmen, ich glaube damals war dir gestern Abend ja nochmal wichtig dass ihr nicht nur für den Großen, sondern auch von euch, von SSAP Und ihr als Martin steuert, dass ihr die Leute auf euch zukommen könnt.
00:59:56: Auch Kleinunternehmen weil ihr solche Sachen für die übernehmen könnt.
00:59:59: ja also in der Dienstleistung Simultaneous Engineering und all diese Themen oder das ihr seid ihr steht den Leuten ja in allen Bereichen an der Seite.
01:00:08: Das versuchen wir zu machen.
01:00:09: Das war so
01:00:10: ein bisschen das neue Botschaft gestern
01:00:11: Abend.
01:00:12: Ja genau absolut und das ist auch nochmal untypisch für einen Starwerk.
01:00:17: Die meisten die an einem Stahlwerk denken, denken an riesige Walsmengen.
01:00:22: Genau!
01:00:23: Und das kann natürlich eine Höhete sein dass die Mindestwalsmenge ein K.O.-Kriterium ist und das würden wir von Anfang an ausschließen.
01:00:32: deswegen haben ja schon vor Jahrzehnten begonnen eigene Lager aufzumachen weltweit eigene Läger um auch den kleinen Kunden mit Tafel also einen zwei Tafeln beliefern zu können sollte niemals ein KRO-kriterie sein.
01:00:48: Wenn man das noch ein Stück weiter denkt, der kleine Endnutzer kann mit einer Tafelbleche nichts anfangen.
01:00:57: Da brauchen wir einen Teil und ein fertiges Teil.
01:00:59: Wie kriegt man das geregelt als Stahlwerk?
01:01:02: Und wie haben uns für den Weg entschieden, ein externes Partner-Netzwerk aufzubauen?
01:01:09: Unserer sogenannten Hard Ox Wire Parts Partner mittlerweile weltweit fünfhundert Und das ist unser verlängerte
01:01:17: Arm.
01:01:18: Genau,
01:01:18: das sind im Prinzip externe Firmen die exklusiv von uns HRX bekommen, die zertifiziert sind, die Maschinen sind zertifikiert, der Prozess ist zertifiiert... Also es nicht einfach so ein Partner zu werden ist ein ziemlich langer Prozess.
01:01:34: Fünfhundert Firmen weltweit gibt's mittlerweile und das ist im Prinzip unsere verlängerten Arme.
01:01:40: Das machen
01:01:41: die Kasten meistens wegen
01:01:43: dem Banken.
01:01:44: Dort bekommt man Stückzahl eins.
01:01:46: Abstückzahl eins, fertige Teile
01:01:49: zugeschnitten.
01:01:50: und es gibt sogar Firmen die liefern nicht nur die Teile, sie bauen die auch ein in die Maschine.
01:01:56: Und jedes Netz oder jeder Partner jede Firma hat so einen gewissen Schwerpunkt.
01:02:01: Recycling Jede Firma ist anders, deswegen gibt es da auch
01:02:06: viele verschiedene Firmen.
01:02:06: Wenn wir jetzt ein Video haben, dann würden wir uns mit staunenden Augen sehen weil das ist ja schon ... Martin also die Zeit ist natürlich unheimlich freundgeschritten und deswegen eigentlich mal noch so... Wir machen das eigentlich immer so, dass man so eine persönliche... Wenn du das jetzt auch von dem, was jetzt alles zuhören, schon Teilharmast lassen.
01:02:29: Wo du sagst, das hat dich am meisten fasziniert im Rückblick wo du sagste Projekte oder Anwendungen, die irgendwo so einen wirklich nachhaltigen Eindruck bei dir hinterlassen.
01:02:42: Da fällt dir etwas ein?
01:02:42: Ich
01:02:43: hatte es ja schon kurz angeteaselt.
01:02:44: und ein paar Beispiele, Müllindustrie oder der Kunde mit der Kohle-Umschlagsschaufel...
01:02:50: Was ist
01:02:52: dann da
01:02:54: noch so etwas?
01:02:57: Aus der Landtechnik kann man sagen, es gibt AHA-Effekte über die Bearbeitung von dem Stahl.
01:03:02: Das ist oft noch ein großes Fragezeichen wenn es im Hochfest und Verschleißfest der Stille geht.
01:03:07: wie freundlich ist er in der Werkstatt auch zu schweißen zum Beispiel auf den Feld zu schWeißen?
01:03:13: Und oftmals konnten wir dem Kunde wirklich die Angst nehmen.
01:03:17: Das ist kein Hexenwerk.
01:03:19: Das geht heutzutage, das sind keine...
01:03:24: Was ist da was du da beachten musst?
01:03:28: Es geht hauptsächlich um das Thema Vorwärmen.
01:03:31: Die Stähle sind so konzipiert dass man im dünnen Bereich auch schon ohne großes Vorwäumen der arbeiten kann.
01:03:38: Also das war ein ganz wichtiger Aspekt wenn wir generell Güten bauen, neue Güte auf den Markt bringen.
01:03:47: Werkstattfreundlichkeit.
01:03:48: Die müssen sehr freundlich sein in der Werkschaft.
01:03:50: Verarbeitungsfreundliche?
01:03:52: Ja, klar.
01:03:53: Genau.
01:03:57: Wird da los ey!
01:03:58: Ja noch vieles.
01:04:00: Das merkt man schon, du bist so eine Durche-Durchstadt.
01:04:03: Wenn ich es mal resümieren kann und darf dann muss ich heute hier mitnehmen aus diesem Talk das Stahl absolut keine Produktgrenzen.
01:04:18: Wir haben ja hier heute wirklich eine Evolution mit erleben dürfen über fünfzig Jahre Hadox in allen Bereichen, dass es keine Produktgrenzen gibt.
01:04:28: Dass ihr so innovativ seid das ihr mit euren Kunden in den Dialog geht, dass euch die Anwendungsfälle anschaut, dass ihr mit dem Kunden gemeinsam evaluiert Und dann die Dinge, die für den Kauf meinen und ich bin ja so in jeder weiß es eher so ein zahlen Datenfaktum.
01:04:44: Mensch das heißt Kosten und Effizienz.
01:04:47: dass sie das berücksichtigt.
01:04:49: Das muss sich sein!
01:04:50: Das war mir jetzt aus meiner Betrachtung von Stahl... So habe ich Stahl noch nie gesehen und das ist für mich ein komplett neuer Fokus.
01:04:58: Dass Stahl viel viel besser
01:05:01: ist
01:05:01: als ich es gedacht habe und dass es keine Grenzen gibt, dass man denen wirklich punktuell mit Stahl agieren und arbeiten kann, sodass ihr habt Stückzahl eins liefern könnt.
01:05:15: Und fertige Baugruppen also das finde ich gigantisch muss ich sagen
01:05:20: um das noch mal in unserem Konzert als Berater Versuchen wir ja immer so einen ganzheitlichen Blick, ich habe noch nie so ein ganzheitliches Stahl.
01:05:31: Ich glaube das haben auch die Zuhörer der Saison.
01:05:35: Also diese ganzen Aspekte und wahrscheinlich gibt es noch diverse weitere, die wir in einer Stunde erläutern können also die da nochmal mit
01:05:44: reinkommen.
01:05:45: Wir bleiben dran am Start oder?
01:05:50: Das war der Trecker-Trock-Podcast mit dem Martin Steudel von SSAB.
01:05:56: Also es ist schön, dass wir die Abkürzung dieser Pasta zum Brecher SSAB... Kann
01:06:00: ich vielleicht noch ein kurzes Schluss
01:06:01: sagen?
01:06:02: Ja natürlich!
01:06:03: Also was mir ganz wichtig ist auch den Zuhörern zu sagen wenn das neue Güten geht Upgrading etc.
01:06:10: hochfeste Verschleißfeste Güten man muss keine Angst haben wenn es um die Verarbeitung geht.
01:06:16: Das sehen wie oft als Hürde mit Respekt behandelt wird, was auch richtig ist.
01:06:23: Aber man muss definitiv keine Angst haben, auch in der Landtechnik hochfeste und verschleißfeste Stähler einzusetzen.
01:06:31: Wir sind definitiv da uns unterstützen Wenn es um Beratung geht.
01:06:35: Es gibt Broschüren, es gibt mittlerweile auch Apps die schon Vorschläge geben können auf den spezialisierten Anwendungsfall.
01:06:43: ansonsten stehen wir persönlich zur Seite mit Unterstützung.
01:06:48: Ja Vielen herzlichen Dank, Martin!
01:06:51: Wirklich für diese informativen Brancheinsätze.
01:06:53: Die sind wirklich diesen ganzheitlichen Blick auf Stahl.
01:06:55: Das war also ich
01:06:57: finde es unheimlich
01:06:59: inspirierend.
01:07:00: Wirklich noch mal da viel danken, dass du uns jetzt unsere Zuhörer vermittelt hast.
01:07:05: Uns gibt's schon bald wieder über ein Daumen, was Podcasts gibt natürlich auch auf der Homepage vom New Artists
01:07:09: Think Tank.
01:07:10: aber ich denke auch,
01:07:11: dass ihr den Podcast irgendwo einbinden werdet in eurem Plattformen.
01:07:15: Bis dahin, machen Sie es gut und bleiben uns wohl gesonnen also alle.
01:07:20: Ihr Ditter-Dänzer und
01:07:21: ihr Führer!
01:07:22: Vielen
01:07:22: Dank!
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